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    <title>DocCheck Blog - Medical Songbook</title>
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    <description>Hier wird Gesundheit groß geschrieben.</description>
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    <title>I started a joke /BeeGees</title>
    <link>http://blog.doccheck.com/de/archive/2250-I-started-a-joke-BeeGees.html</link>
            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;In der derzeitigen Situation in der ambulanten Medizin  ,die für alle Beteiligten alle anders als &amp;quot; rosig einzustufen ist, begegnet dem aufmerksamen Leser immer wieder Berichte und Schilderungen von Ärzten , die ausgebrannt sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Vor dem grassierenden &amp;quot;Burn-out&amp;quot; sollte man sich schützen, nicht nur als Arzt sondern auch alle Mitarbeiter ,die in der Praxis auch der enormen Belastung zwischen den  teils  aggressiven und  übertriebenen Forderungen der Patienten und den engen Budgetrahmen mit belastet sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als vor 2 Jahren die KV die Initiative des QM (Qualitätsmanagment ) an uns herangetragen wurde, begegnete so mancher - so auch wir -dem Ganzen mit einer  gehörigen Skepsis. Mehr als ein weiterer bürokratischer Aufwand erwarteten wir nicht davon. Schaut man aber objektiv zurück, so haben wir als Praxisteam davon erheblich profitiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die regelmäßigen Praxisbesprechungen und das morgendliche Briefing haben zu einer Offenheit untereinander geführt, die zum ersten ein gutes Fehlermanagment ermöglicht haben und insbesondere das Teamgefühl geboren und gestärkt hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Mitarbeiter haben erkannt, dass nur eine gute Stimmung  im Team uns stärken kann und uns motivieren kann, es alles nicht so schwer zu nehmen und und frohgemut weiter zu arbeiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da gibt es Wetten , ob der Patient , der fast immer aus einem nichtigen Grund den Termin platzen läßt , heute wieder absagt . Es wird auf einen &amp;quot; Gelbschein &amp;quot; Jäger gewettet, und das Hallo ist groß ,wenn er heute , die Praxis ohne eine AU verläßt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da kommt der Patient , der schon zum fünften Mal über die H1N1 Impfung  beraten wurde. Prompt wird er praxisintern in &amp;quot; Rudi Völler&amp;quot; umgetauft , in Anlehnung an das legendäre Interview:&amp;quot; Ich kann die Sch.. nicht mehr hören&amp;quot; .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Lachen  unabhängig der  roten Pappnase a la v. Hirschhausen schafft eine lustig lockere Atmosphäre , von dem auch die Patienten profitieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Tochter einer Angehörigen , die für ihre arme Mutter zwei Überweisungen braucht, nämlich für den Heilpraktiker und den Zahnarzt gilt als unser &amp;quot; Albert Einstein in Anlehnung an das Zitat : Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit ... &amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; I started a joke making the whole world crying&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 02 Dec 2009 21:13:00 +0100</pubDate>
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    <title>Drive /The Cars</title>
    <link>http://blog.doccheck.com/de/archive/2240-Drive-The-Cars.html</link>
            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Der Herbst mit seinem feuchten unangenehmen Wetter läßt selbst mich als überzeugtem Radfahrer jetzt kapitulieren und auf das Auto umzusteigen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das hat natürlich den Nachteil, dass man sich wieder an Staus, Stop and go Verkehr und an die unsäglichen hunderte von Ampeln  gewöhnen muß. Nein aber daran kann ich mich nicht gewöhnen, dass eine Ampel so geschaltet ist, dass durch  eine Kontaktschleife jedes Fuzziauto die Hauptverkehrsstrasse für 2 Minuten aufstaut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dies führt häufig dazu , dass sich ohne weiteres ein 1 km Stau bildet( Hallo Verkehrsfunk HR 3? nie davon gehört). An manchen Morgenden , wenn ich etwas früher zur Blutabnahme zum HB muss , wird mir manchmal ein weiteres unwiederbringliches Ereignis zuteil. Die besagte vielgeliebte &amp;quot;Obertshäuser Ampel &amp;quot; besitzt auch eine Zeitschaltung, die nach 2 Minuten wieder rot auch wenn kein Auto einbiegt. Super :Auftrag erfüllt, denn der Sinn einer Ampel kann derzeit nur darin bestehen bis zu einem gewissen Verkehrsaufkommen , gezielt einen Verkehrsfluss zu unterbinden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klar wird mir immer dieses Phänomäen, wenn manchmal durch einen Unfall , wenn ein Auto ein Ampel abgeknickt oder voll zerlegt hat von ein auf die andere Minute kein Lichtzeichen mehr da ist, und siehe da keine Auto steht kein wesentlicher Stau keine Verkehrsbehinderung. O Wunder der Verkehr fließt. Aber das will man ja nicht und spätestens am Abend ist die Schaltung wieder aktiviert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Zeiten der Erderwärmung , der Polkappenabschmelzung sollte man sich schon überlegen ob dies so weiter gehen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Drive ..and stop &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 22 Nov 2009 19:48:00 +0100</pubDate>
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    <title> Little Lies / Fleetwood Mac</title>
    <link>http://blog.doccheck.com/de/archive/2203-Little-Lies-Fleetwood-Mac.html</link>
            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Gelegentlich wird man durch Begegnungen mit seinen  Patienten an Situationen in der eignen Kindheit oder auch Jugend zurückversetzt.Heute war es mal wieder so weit , als ein Patient mit suffisanten Grinsen vor mir sass und unaufgefordert mir erklärte&amp;quot; Ja ich war schon lange nicht mehr bei Ihnen aber ich war in der Zwischenzeit überhaupt nicht krank&amp;quot; verblüfft schaute ich in die Datei auf dem Bildschirm und stellte mit Erstaunen fest, dass der letzte Kontakt schon drei Jahre zurücklag. Und zudem waren es Quartale seinerzeit indem der Patient fast über zehn Praxis-Kontakte hatte und auch alle diagnostische Leistungen wie BE , Ultraschall Abdomen und SD mitgenommen , wie auch Verordnungen wie Massagen abgeräumt hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und prompt fiel mir mein Klassenlehrer in der Quinta ein, der  die Maxime vertrat bei den Zuspätkommern ,den Schulschwänzern, dass die Ausrede abhängig von deren Intelligenz war und sehr beleidigt und auch überaus empört war, wenn man nicht ein Minumum an Intelligenz und Kreativität aufbrachte in der sogenannten Story, warum man eben heute wieder nicht die Strassenbahn zur rechten Zeit erwischt hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er war einfach gekränkt, ob tumber Erklärung, so wie ich heute bei dem Herrn , der immer noch mit Dauergrinsen vor mir sass und  jetzt auch noch von sich gab : &amp;quot;Was glauben sie wie lang ich schon so furchtbare Schmerzen habe !Sie sind doch mein Hausarzt und haben mir immer schon so gut geholfen. Ich glaube , ich brauch wieder ein paar Massagen und eine Krankmeldung für eine Woche erst mal.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich war ich froh , als er wieder aus der Praxis war, mit der Hoffnung , dass der nächste Besuch vielleicht erst  in 5 Jahren erfolgen würde &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 30 Oct 2009 21:10:00 +0100</pubDate>
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    <title>Butterfly/ Danyel Gerard</title>
    <link>http://blog.doccheck.com/de/archive/2170-Butterfly-Danyel-Gerard.html</link>
            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Nicht selten kehren Patienten von ihren Ausflügen von Heilpraktikern oder medizinisch halbgebildeten Familienangehörigen in die Praxis zurück und präsentieren eine Verdachtsdiagnose , die alle Somatisierungsstörungen der letzten Monate in einem anderen Licht erscheinen lassen und eine für alle schlüssige und sonnenklare Erklärung gibt, die, wie konnte ich auch als behandelnder Arzt nicht darauf kommen, nur noch einer Bestätigung durch meine zu veranlassende  Diagnostik mittels Labor,  Ultraschall vielleicht auch MRT der  Bestätigung bedarf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei der durchschnittlichen Morbidität der Gesamtbevölkerung ist es natürlich ab eines gewissen Alters  nicht verwunderlich , dass ein fast 70 jähriger Patient schon mal &amp;quot;was am Herzen hat&amp;quot; und auch die &amp;quot; Leber einen leichten Schaden&amp;quot; aufweisst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So ist es auch mit der Schilddrüse, von meinen  nicht deutschsprachigen Patienten auch liebevoll schon mal &amp;quot;Schildkröte&amp;quot; genannt. Im Süddeutschen Raum leiden 80 Prozent aller Patienten unter einer Vergrößerung des Organes und davon haben 20 Prozent Knoten oder knotige  Veränderungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Vermutungsdiagnose &amp;quot;Sie haben etwas an der Schilddrüse&amp;quot; trifft somit nicht selten ins Schwarze.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine junge Patientin sass nun erwartungsfroh vor mir ; die Palpation war unauffällig, die SD-Werte TSH, fT3 und fT4 im Normbereich. Die Basisdiagnostik , wie in den Präventionsuntersuchungen empfohlen, war wie gesagt aber unauffällig. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dennoch liess ich mich zum Ultraschall der Schilddrüse überreden und ich mußte zu meiner Überraschung feststellen , dass sich im rechten SD Lappen eine cystoide Raumforderung von 1,5 cm Größe mit polypoider Binnenstruktur befand. Szintigramm werden folgerichtig und auch Punktion folgen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Moral von der Geschicht?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was nützt eine Vorsorgeuntersuchung ,jährlich propagiert , die nur inkomplett ist , und somit die grosse Gefahr eines falsch negativen Befundes in sich birgt, zumal die entscheidende Untersuchung, wie hier die Sonografie nicht Bestandteil des Screenings ist?  &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 16 Oct 2009 18:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>Local hero / The Boss Bruce S.</title>
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;In der Praxis hat man manchmal mit lokalen Grössen, Pfarrer , Lehrer und sogar auch mit Politikern wie etwa Stadtverordnete oder Fraktionführer der etablierten Parteien zu tun.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele sind sehr freundlich, umgänglich,  nett und  manchmal auch sogar bescheiden. Allerdings gibt  es auch solche Herrschaften, die glauben per se der sogenannte &amp;quot;local hero&amp;quot; zu sein, dessen Name beim nennen Programm sein muss, erfürchtiges Erstaunen bei  allen, insbesondere bei den&amp;quot; kleinen &amp;quot;Helferinnen, den kleinen&amp;quot; Hascherln&amp;quot; hervorufen m u s s.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der erste Anruf kam gegen halb neun als ich bei der Ultraschalluntersuchung war.Mir wird berichtet , dass Herr X, der Stadtverordnete, wegen einer Verletzung seines Sohnes mit mir sprechen wolle, allerdings sei der Sohn schon beim Spezialisten versorgt, er wolle nur mit mir sprechen aber es soll keinesfalls eine Beratung sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich versprach zurückzurufen , aber die aktivierte Abwehr liess mich dies gekonnt verdrängen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch gegen Sprechstundenende war es soweit , der &amp;quot;local hero &amp;quot; kam schnurstracks in meinen Behandlungsraum , sich nicht um die Helferin scherend, die ihn bat im Wartezimmer Platz zu nehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Sohnemann hatte beim Basketball sich einen Riß des vorderen Kreuzbandes zugezogen, sollte jetzt operiert werden. Ich möge ihm doch eine gut Klinik empfehlen, wie würde das denn operiert, wie sei der Krankheitsverlauf, usw,usw. Er stellte eine Fülle von Fragen  und Fragen und diese beantwortete ich geduldig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach ca. 7 Minuten war es dann soweit , offenbar von meinen Antworten befriedigt drehte er sich herum und sagte mir freundlich lächelnd ins Gesicht :&amp;quot; Das war aber keine Beratung , die Sie abrechnen können, nicht wahr.!&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Welcher Couleur der Herr Stadtverordnete war, nur so viel, mein Beitrag sollte ursprünglich &amp;quot;Green, green grass of Home/ Tom Jones &amp;quot;heissen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 12 Oct 2009 22:07:00 +0200</pubDate>
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    <title>The Letter/ Boxtops</title>
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            <category>Allgemeines</category>
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Post zu öffnen hat immer noch etwas aufregendes, etwas besonderes an sich; es besteht manchmal ein besonderer Thrill ,wenn man einen Absender registriert hat, von dem man doch häufig nicht gutes per Brief mitgeteilt bekam.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da gibt es Rechnungen, die man vergessen hat und nun die Mahnung ins Haus flattert , und es meldet sich das schlechte Gewissen. Im Stillen gelobt man hoch und heilig es heute sofort zu erledigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Steigerung erfährt das Ganze nur noch wenn der Brief per Einschreiben gegen Unterschrift/ Rückschein zugestellt wird und dieser und das ist der CLOU, der Absender die hiesige KV -Prüfungsausschuß ,KV Hessen,Geschaeftsstelle Frankfurt ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute war es wieder einmal so weit.Ich führte mit leicht zittrigen Händen den Brieföffner und las voller Erstaunen, dass der Prüfungsauusschuß  mich zur Zahlung von 79 Euro verurteilt hat. Im Quartal 3 und 4. 2007,(schon so früh reagiert man !!),hatte ich Voltaren-Gel im 1000 g Spender als Sprechstundenbedarf verordnet zu Lasten der Kasse. Natürlich war es  kein so furchterregender Betrag , auch konnte ich es nicht unter tägliche Katastrophen verbuchen, dennoch machte ich es mich ärgerlich. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem alle Salben wie Heparinsalben nicht mehr auf Sprechstundenbedarf verordnet werden konnten, war ich wie der  ortsansässige Chirurg auf o.g. Gel ausgewischen, bisher ohne Probleme. Nur womit sollen jetzt Salbenverbände bei Prellung, Verstauchungen in der Praxis verbunden werden.Kurzes Innehalten, ein wenig Ratlosigkeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielleicht schwebt der KV und den von mir zutiefst geliebten  AOK vor, mehr in Bauchtanz übergewichtiger MItvierziger oder in Kururlaubsubventionen ansonsten gut betuchter Frührentner zu stecken als in die direkte Behandlung eigentlicher Erkrankungen, eine mehr als kostenguenstige Therapie zu investieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Lösung für unser Dilemma stand gerade heute in meiner regionalen Tageszeitung, in der der Redakteur sich über eine irische Schule mockierte, in der Schüler ihr eigenes Toilettenpapier mit in die Schule bringen müssen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf unser Problem übertragen heißt das, wenn der Patient stürzt soll er gefälligst gleich in die Apotheke gehen, sich seine Salbe kaufen und erst dann bei uns erscheinen und verbunden werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;I don&#039;t care how much money I gotta  spend/The Letter&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 08 Oct 2009 21:15:00 +0200</pubDate>
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    <title>Help/ The Beatles</title>
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            <category>Allgemeines</category>
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Es gibt Zeiten in der eigenen Praxis , da häufen sich die schweren schicksalhaften Verläufe von Erkrankungen, da stirbt die langjährige Patientin an Leukämie, die belastendeTherapie sine effectu.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein lieber alter treuer  Patient der ersten Stunde wird Opfer seiner Umsiedlung aus seiner Wohnung , die die Wohnungsbaugesellschaft renovieren will.In ungewohnter Umgebung , mit dem gefürchteten nächtlichen Sturz, Oberschenkelfraktur, die Operation wird nur ein paar Tage überlebt aufgrund einer Fülle von Komplikationen.Erfahren  habe ich es wieder einmal durch den Arztbrief. Eigentlich ganz nett wenn die sonst so nervigen Angehörigen mit der sonst so zur Schau getragenen Fürsorge mal zum Telefon gegriffen und mich kurz informiert hätten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu kam heute auch noch ein frech forscher Angehöriger an die Anmeldung und polterte los : &amp;quot;Was die Rezepte für meine Mutter sind nicht fertig, warum habe ich gestern angerufen ,&amp;quot;schrie er die Helferin an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kurz darauf kam sie zu mir in den zweiten Untersuchungsraum schob sich zögernd durch die Tür, im Bewußtsein gegen die Anordnung während  der Konsultation nicht zu stören , verstossen zu haben. Flüsternd näherte sie sich mir vorsichtig: &amp;quot;Bitte könne Sie  mir schnell  unterschreiben.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich rückte die Brille zurecht und sah, es waren Hilfsmittel für die ehemalige Diakonieschwester , die vor 18 Monaten an Lungenkrebs erkrankt war, jetzt ein Rezidiv mit Hirnmetastasen  entwickelt hatte. Nach der Bestrahlung stand sie jetzt vor der Entlassung und man bereitete die häusliche Umgebung dafür vor. Ein Pflegebett, ein Nachtstuhl , o.k., doch was war das? Eine Greifzange? &amp;quot;Wofür?&amp;quot;&amp;quot;Der Sohn meint wenn mal der Mutter was runterfällt, denn sie sind eh den ganzen Tag fast bei der Arbeit.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Geben sie den Kindern mal einen Termin zur Besprechung der häuslichen Pflege , aber schon bald , ich denke morgen!&amp;quot; gebe ich ihr mit auf den Weg zur Anmeldung&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 06 Oct 2009 20:07:00 +0200</pubDate>
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    <title>Holiday / Madonna</title>
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            <category>Allgemeines</category>
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Erholung sei jedem gewährt, hat jeder seinen berechtigten Anspruch darauf, insbesondere wenn er/sie im Gesundheitswesen im Spannungsfeld zwischen Patienten , den unterschiedlichsten Therapeuten und den mehr als komplizierten Rahmenbedingungen tätig ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Jahr haben wir früh in unserer Praxis beschlossen außerhalb der Sommerferien Urlaub zu machen. Getragen von den Vorteilen, günstiger Reiseangebote zu nutzen, auch mit der Option in südlichen Gefilden Urlaub machen zu können und nicht einer Temperatur von über 40 Grad im Schatten ausgeliefert zu sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor Beginn der Sommerferien riefen erst 1,dann 2, und 3 Kollegen an und fragten nach ,ob ich doch in der zweiten Hälfte der Sommerferien für ca 3 Wochen sie vertreten könnte.Darunter auch sogenannte Gemeinschaftspraxen, die ,was ich nicht ganz nachvollziehen kann , die komplette Praxis schlossen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verstehen kann ich sehr wohl, dass man erst in dem ersten Monat des Quartals für sein RLV tun muss, und da drei Wochen Urlaub  gleich zu Quartalsbeginn nicht sehr hilfreich sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anfang August war es dann so weit, es rollte die Welle über uns hinweg mit Patienten , die nörgelten, stritten und manchmal sogar  ausrasteten,nur höflich nach der Quittung für die Praxsigebühr gefragt. Wir sollten gefälligst, wenn der Kollege wieder da sei, ihn doch fragen und der sollte uns dies bestätigen und jetzt wolle er seine Medikament, die brauche er schließlich und zwar sofort.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was er  seit drei Jahren nimmt? Das steht doch  wohl in eurem Computer, guckt doch nach!!!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach 2 Wochen eines Morgens war es nach einer Horde von unhöflich bis renitenten Menschen genug und meine erste Kraft kam mit Tränen in den Augen in mein Zimmer und es dauerte fast 20 Minuten  sie zu besänftigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der Anmeldung angekommen war eine Reihe von neuen Patienten aufgelaufen  und ein neuer Patient berichtete gerade, er komme vom Kollegen X, der habe &lt;u&gt;Urlaub und Vertretung hätten alle anwesenden Ärzte am Ort. Also wir!!!&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:16:00 +0200</pubDate>
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    <title>Save my life/ Pink</title>
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            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Aschfahl kam der fast 40 jährige Türke mit seinem jugendlichen Übersetzer an die Anmeldung legte kurzatmig die Überweisung vom Neurologen auf die Theke.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Es schrillten die Alarmglocken bei der versierten Helferin. Sie machte den EKG und Notfallraum frei . alarmierte mich. Nach EKG Ableitung, venösem Zugang, Blutabnahme mit Tropioninspiegel RR- Messung, verständigten wir sofort den NAW, denn das EKG zeigte eindeutig einen Hinterwandinfarkt. DerTropioninTest war positiv.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und schon kam der Notarzt und komplettierte die Notfallversorgung zum Abtransport.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Wie lange hat er denn schon Brustschmerzen?&amp;quot; fragte ich den Begleiter. &amp;quot;Seit gestern nacht,&amp;quot; sagte dieser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Warum kommt er denn erst heute nachmittag?&amp;quot; &amp;quot;Wir konnten erst heute mittag die Überweisung beim Neurologen abholen. Morgens hat er nicht auf!!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie hieß doch gleich der Song von Pink: &amp;quot;Save my life&amp;quot; ?? &amp;quot;Save the money&amp;quot; ???&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 28 Aug 2009 19:28:00 +0200</pubDate>
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    <title>With a little help from my friends / Joe Cocker/The Beatles</title>
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            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Am Mittwochnachmittag war es wieder einmal so weit:es galt Rechnungen sortieren , Gutachten schreiben, private und geschaeftliche Korrespondenz abheften.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Stapel stieß ich auf die erst gestern eingetroffene Rechnung über die kardiologische Behandlung in der Uniklinik . Eine Rechnung die ein wenig mein gesundheitliches Schicksal der letzten  Monate wiederspiegelte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Dezember 2008 begann es mit einer Oberkiefer-OP ,einer Implantation von drei Backenzähnen , trotz Antibiotikaabdeckung mußte es dabei zu einer regionalen Endokarditis gekommen sein. Denn im darauffolgenedn Urlaub um die Jahrewende stellten sich Schwindel und Druck im Brustkorb mit Atembeschwerden ein, die sich nur bei stärker körperlicher Belastung wie Joggen erst teilweise zurückbildeten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Januar bei einem in der Praxis abgeleiteten EKG war dann die Diagnose klar : SSS, sicksinus syndrom,Über Monate schleppte ich mich mit doch erheblichen Beschwerden , manchmal mit einer Pulfrequenz von 27-35 / min durch die Praxis.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Endlich setzte ich mich gegen die Kardiologen durch- EPU bringt doch nichts- und lies endlich eine EPU machen um die Indikation für den SM zu klären.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ende Juni war es endlich so weit, ein 2 Kammer SM wurde implantiert, und fortan ging es mir gut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun lag sie vor mir die Rechnung, darin enthalten der Preis für den Schrittmacher ca 1700 Euro , unsere Espressomachine hat doch letzt fast genauso viel gekostet. Dann waren noch weitere Sachkosten, die Arztkosten für EPU , SM Implantation alles in allem für 5900 Euro, nirgend ein Steigerungssatz  von 3,5 wie etwa besonders  schwierig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach der Überweisung heftete ich die Rechnung ab und stieß auf die Zahnarzt- Rechnung der Implantation und realisierte erst in diesem Moment, dass ich dafür  eine 12500 Euro hohe Rechnung erhalten habe. Es wurde mir klar, wie unter Wert gegenüber den Zahnklemptner sich doch die Humanmediziner verkaufen, auf der Basis einer überalteten GOÄ  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es überkam mich ein Gefühl der Dankbarkeit für meine kardiologische Kollegen, die mir die Möglichkeit wieder gaben normal zu leben, und mich aufs Rad zu schwingen an den Badesee zu Schwimmtraining zu fahren ,...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;With a little help from my friends &amp;quot;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 27 Aug 2009 21:06:00 +0200</pubDate>
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    <title>The riddle/ Nik Kershaw</title>
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            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;An den Feiertagen in den Monaten Mai und Juni sind sie wieder da, die Schwärme von Radlern, die mit ihren modifizierten Moutain- Bikes, Holland und Tourenrädern , durch Feld und Wald in wenigsten Zweier bis Vierer-formationen als Läufer einen zwingen häufig mit einen rettenden Seitsprung in die Büsche sich zu retten.In den Augen wild entschlossen keinen cm einem anderen Spaziergänger oder gar Jogger  Weg  zu überlassen, preschen sie auf alles was sich vor ihnen bewegt darauf zu und zwar mit einem zusätzlichen Schwung und tritt in die Pedalen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute aber am Dienstag einem gewöhnlichen gemeinen Werktag  als ich mich aufs Rad schwinge um zu meiner Arbeit in der Praxis zu fahren sind sie alle verschwunden, schlafen   noch oder haben sich ins Automobil gesetzt und fahren mit 90-100kmh ca 15 cm Abstand an der Spitze meines linken Ellenbogen vorbei, so dass ich erheblich durch den Luftzug ins Wackeln komme. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rätsel Nr 1.  Welches Bermudadreieck hat die Radler von den Pfingstfeiertagen verschluckt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Mittag nimmt mich meine Helferin mit in ihrem Auto zu einem Hausbesuch außerhalb in eine Siedlung am Rande des Ortes mit, da ich sehr zeitlich im Druck bin und wegen einer Wundkontrolle mit neuem Verband. Und siehe da vor uns scheren zwei Radler mit Schwung ohne Vorfahrt achtend auf unsere Straße ein, und damit nicht genug beide fahren konstant nebeneinander und verhindern so geschickt , dass wir sie überholen können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rätsel Nr 2. Welche physikalische Kraft bewirkt, dass Radfahrer zwanghaft nebeneinander  fahren, gibt es etwa einen noch nicht erforschten Magnetismus  mit dem die linke  Pedale des rechtsfahrenden Radlers die rechte Pedale des linksfahrenden Radlers anzieht?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch das Mysterium geht weiter. In der Nachmittagsssprechstunde haben wir eine Starbesetzung bei den Helferinnen, sage und schreibe 3 Mitarbeiter stellen sich der Aufgabe  den postfeiertäglichen Ansturm zu bewältigen.Sehr genervt komme ich zum vierten Mal aus dem Sprechzimmer und siehe da im Funktionsbereich ist erneut keine der Damen zu finden , um die delegierbaren Aufgaben zu übernehmen. Entgegen meinen sonstigen Vorsätzen gehe ich zur Anmeldung und siehe da alle drei sind in trauter Runde dort anzutreffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und schon stellt sich mir das Rätsel Nr 3, gibt es auch  besondere Anziehungskräfte  für einen Praxisteil wie etwa die Anmeldung , ähnlich wie bei den Radfahrern , die nebeneinanderfahren müssen?? &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 02 Jun 2009 21:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>Who let the dogs out/ Baha-Men</title>
    <link>http://blog.doccheck.com/de/archive/1776-Who-let-the-dogs-out-Baha-Men.html</link>
            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Im Rahmen der Prävention kommt man nicht  umhin die Menschen ,in diesem Fall noch nicht Patienten , auf ihre Lebensweise anzusprechen. Was man anfänglich mit viel Idealismus und Emphase tat , hat sich in mit der Zeit abgenutzt, weil man die unsäglich bis unsinnige Diskussionen nicht aushalten ertragen konnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fett essen, ach nein , dass tun wir doch nicht . Bewegen ? und ob jeden Tag  immer ganz, ganz lange Spazieren gehen, und rauchen? da kommt meisst Aggression zurück , in einem gepressten &amp;quot; Kaum&amp;quot;, &amp;quot; aber nicht viel&amp;quot;.(Was fragt der Kerl mich überhaupt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die anfangs freundliche Frage &amp;quot;Na Herr Doktor , was machen meine Werte?Cholesterin, Harnsäure ? &amp;quot; wird nach meiner Erläuterung mit der dem Schicksal hadernden  rhethorischen Frage  abgeschlossen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Was soll ich denn noch mache, ich ess doch  schon die Betzel???? &amp;quot;(Synonym für die Margarine &amp;quot;Becel&amp;quot;, die scheinbar landläufig  der Inbegriff fettarmer gesunder Ernährung sein muß)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einem Morgen mit solchen Gesprächen lief, joggte ich meine 10 km Mittagsrunde. Nach einer Kurve bog ich in den Fußweg zum Wald ein, und just in diesem Moment rannten kläffend zwei kälbergleiche Hunde auf mich zu, so dass ein Adrenalinschauer mich durchfloss und mich erst schneller werden und dann stoppen liessen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Cindy , Rex hörte ich rufen, und sah zwei Patientinnen von mir gemächlich auf uns zu schleichend, in der einen Hand die Zigarrette und der anderen die Leine. Komm, komm riefen sie, ohne sich auch einen Schritt schneller zu bewegen&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Wahrscheinlich waren dies ihre Präventivspaziergänge zur Fettreduktion an der&amp;quot; frischen&amp;quot; Luft , und deshalb werden sie auch sicher bei Umfragen als&amp;quot; Sporttreibend&amp;quot; kategorisiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Endlich liessen die Tiere von mir ab, und die eine Frau sagte dann freundlich:&amp;quot; Ja, jetzt lasst doch mal unsern Doktor weiterrenne .&amp;quot;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 09 May 2009 10:37:00 +0200</pubDate>
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    <title>I heard it through the grapewine / Gladys Knight</title>
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            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Der Mai rückt näher und man glaubt es kaum ich feiere mit meiner Praxis&amp;quot; Silberhochzeit &amp;quot;,25 jähriges. In der eigenen Selbsteinschätzung fällt des Urteil über die eigene Leistung, trotz kritischer Selbstwahrnehmung recht positiv aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und just an diesem Nachmittag, kehrt gegen sieben meine Frau von einer Feier aus der Nachbargemeinde zurück, und es sprudelt aus ihr hervor: Stell die vor...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was war geschehen. Bei der Feier begegnete sie eine Frau aus der Nachbargemeinde, die als sie sagte sie arbeite beim Dr. ..., abfällig die Nase rümpfte &amp;quot; Ach bei dem , da war ich einmal als ich in die Berufschule nebenan ging, sagte ich hätte eine Gastritis, aber ich war schwanger. Mein Frauenarzt hat nur den Kopf geschüttelt, die Kollegen verschreiben halt  viel zu schnell,&amp;quot;meinte er.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Natürlich habe ich nicht gesagt, dass ich deine Frau bin&amp;quot;schloß sie die kurze Schilderung ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wie alt alt ist das KInd nun?So ca. 12 ,war die Antwort.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun war ich bass erstaunt , wie lange sich doch eine solche Geschichte hält, wie man von Fachkollegen keine Rückmeldungbekommt, Hallo Kollegen habt den Mut ,ruft ein Erstbehandler an , damit der  sich rechtfertigen kann , oder auch aus etwaigen Fehlern lernen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hoffentlich erzählt man auch von den vielen recht und frühzeitig entdeckten Carcinomen, den Reanimationen, den Patienten , den man aus der Anaphylaxie ins Dieseits zurückgeholt hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hoffentlich bleibt mehr von den 60 Arbeitsstunden pro Woche und das  25 Jahre lang als dubiose nicht mehr rekonstruierbare Geschichten  einer sorglosen Medikamentenverordnung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Apr 2009 19:41:00 +0200</pubDate>
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    <title>Mrs. Robinson /Simon und Garfunkel</title>
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            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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    &lt;p&gt;Heute morgen zog sich die Sprechstunde , wie es sich  manchmsl  zufällig an Donnertagen vormittags ergibt, zäh  dahin . Es kamen die Drehtürpatienten, die noch mal vor Quartalende eine Konsultation erhaschen wollten, die hartnäckigen Somatisierer, die nochmal nachhaken und eine weitere technische Untersuchung einfordern möchten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gegen halb zwölf machte ich schon mal eine Statistik des Vormittags und verteilte Punkte ,plus für die Patienten bei denen  ein gutes Gefühl bei mir zurück blieb;ein Minus für die Simulanten, die Schwadronierer, die Disputierer, die Gelbscheinerhascher.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine ernüchternde Statistik : 11 zu 37 unterlagen die Pluspunkte. Und plötzlich kam mir in den Sinn der gängige Spruch:&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Jeder Arzt hat die Patienten, die er verdient.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Langsam kam ich ins Grübeln und fast erleichtert besann ich mich auf den Urlaub zur Jahreswende im Club Robinson Soma Bay Ägypten. dort war ich auch mit einer Reihe von arroganten überheblichen und unsympatischen Gästen konfrontiert. Als Gegenpart erlebte ich wohltuendend das Personal, die Mitarbeiter im Club , die sich redlich mühten uns, den Gästen es super angenehm und schön den Urlaub zu gestalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erleichtert dachte ich , die Armen könne ja auch nichts für ihre Gäste , denn die haben solche ja auch wahrhaftig nicht verdient.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun gut, wie heißt es in der Psychotherapie. Rationalisierung ist eine der primitivsten Form der psychischen Abwehr. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 19 Mar 2009 20:19:00 +0100</pubDate>
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    <title>Where do you go / No Mercy</title>
    <link>http://blog.doccheck.com/de/archive/1390-Where-do-you-go-No-Mercy.html</link>
            <category>Allgemeines</category>
            <category>Medical Songbook</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Rabe)</author>
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        &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span&gt;Where do you go?/ No mercy&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Die Vollmondnacht oder die Depression&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;oder wohl beide waren ursaechlich daran beteiligt, dass der Schlaf für mich sehr oberflächlich war , und vor allem kurz. Um halb sechs nach 45&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Minuten Rumwälzen im Bett stand ich auf und holte die Tageszeitung aus dem nassen Zeitungsfach.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Nur an den Ecken war die Zeitung leicht aufgeweicht , konnte also noch gut im Stehen auf dem Tisch liegend durchgeblättert werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Am Sportteil vorbei ,nur kurz überflogen, fiel mein Blick auf ein Bild im&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Zentrum des Lokalteiles mit einer Gruppe Menschen und“ Halt, den Herrn kenn ich doch“ kam mir in den Sinn.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Ein ehemaliger Patient war soeben erfolgreich in den Vorstand des Hundezuchtvereins gewählt worden, trotz 2 jähriger Abwesenheit hatte ich ihn doch gleich wieder erkannt.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Grund dafür war aber auch ,dass mir dieser Patient&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;einst eine merkwürdige Äußerung bei der Bestellung eines Rezeptes an der Anmeldung machte. Er liess zu mir verlauten .“ Gut dass ,Sie mir dies alles problemlos verschreiben, denn sonst hätte ich schon längst gewechselt.!“&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Danach so glaube ich war er aber niemals wieder in der Praxis erschienen; hatte man ihm doch eine Rezept verweigert, ein Generikum untergejubelt ohne dass ich es gemerkt hatte, eine Minute zu lange warten gelassen?&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Es wurde mir in diesen Moment klar, dass es doch gefällige , willfährige Kollegen  geben muss, die einem solchen Patienten vermitteln, er sei das Nonplusultra für jede Praxis, er kann wechseln wohin er will , immer seien die Ärzte froh seine von ihm diktierten Forderungen geflissentlich zu erfüllen.&lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;In einer Phase des Umbruch im Gesundheitswesen, in einer Phase des Umbruches mit täglichen&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;erdrutschartige Verwerfungen ist es nun an der Zeit den Patienten dies klarzumachen ,sie aus ihrer Illusion zu reissen, die unsere ehemalige Putzfrau (= Patientin) pointiert formulierte als sie bei uns die Einliegerwohnung reinigte:“ Un des iss alles mit mein´m Krankeschein bezahlt.“&lt;/p&gt;   
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    <pubDate>Sun, 14 Dec 2008 18:02:00 +0100</pubDate>
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