Intensiv & Pflege

Intensiv & Pflege

Ein DocCheck Blog von Andreas Klamm, Journalist & Gesundheits- & Krankenpfleger
Zum großen Ganzen

DC Navigation Box

Kalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
 

EM2008 - 3:2 Deutschland vs. Portugal - Freude teilen und Menschen mitfeiern lassen

Andreas Klamm  vLine  20. Juni 2008 03:56   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

EM 2008 - 3:2 Deutschland vs. Portugal

Freude teilen und Menschen mitfeiern lassen


London/Ludwigshafen. 20. Juni 2008. Als Wahl-Engländer muss ich natürlich auch hinter dem Team der englischen Fußball-Mannschaft stehen. Die Weltmeisterschaft 2006 verbrachte ich in England und erlebte diese in London.

 

AngelaMerkel9.jpg

Wird Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) beim EM-Halbfinale 2008 das deutsche Fußball-Team mit ihrer Anwesenheit unterstützen? Das Foto zeigt die Bundeskanzlerin beim G8-Gipfel in Heiligendamm 2007. Foto: Andreas Klamm

 

Als ehemaliger Handball-Spieler bei der TSG Mutterstadt bin ich jetzt doch auch tief beeindruckt von den Leistungen der deutschen Fußball-Mannschaft. Wenn man all den Berichten glauben kann, die veröffentlicht wurden, das Spiel konnte ich nicht sehen, dann hat die deutsche Fußball-Mannschaft eine sehr überzeugende und gute Leistung gezeigt.

Für die Mannschaft Portugals ist es traurig, denn auch diese Mannschaft hätte doch im Halbfinale dabei sein können... Wie beim Handball-Spiel, so auch im Fußball -- am Ende der sportlichen Begegnung muss es einen 1., 2. und 3. Platz geben.

Wenn die Fußball-Mannschaft von Deutschland nach ihren Siegen jetzt noch einen weiteren Sieg erringen könnte, nämlich die Erfolge mit Frauen, Kindern und behinderten Menschen in schwerster Not in Deutschland etwa auch in Form einer Aktion

"Fußballer helfen Menschen in Not"

feiern würden, dann könnte die deutsche Fußball-Mannschaft sicherlich in den Herzen der Menschen in Deutschland einen ganz besonderen Ehrenplatz erlangen.

Für fünf Minuten wäre ich gerne einmal der Nationaltrainer des deutschen Fußball-Teams.

In den fünf Minuten hätte ich nur folgende Sätze zu sagen: "Jungs, das habt ihr gut gemacht, weiter so, und wir spielen jetzt noch ein besonderes Heimspiel und helfen Frauen, Kindern und behinderten Menschen in schwerster Not, auch in Deutschland.

Die Menschen in Not, Frauen, Kinder und auch behinderte Männer und Menschen, sollen mit uns feiern können. Dann macht feiern erst richtig Freude. Danke und jetzt weiter machen mit dem Erfolg. Mit den besten Wünschen."

Andreas Klamm, Journalist,

Gesundheits- und Krankenpfleger

Missionar und Missionsleitung

Deutsche Vertretung und Vertretung für Groß Britannien

John Baptist Mission, Togo

Gründer und Präsident: Reverend Yawovi Nyonato

www.johnbaptistmission.org
20. Juni 2008

 
 

Kommentar schreiben... (0 Kommentare)  vLine  0 Trackbacks  vLine  Permalink


2672 Klicks
 

Über die Gaffer und ein deutsches Armuts-Zeugnis erster Klasse

Andreas Klamm  vLine  19. Juni 2008 06:09   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Über die Gaffer und ein deutsches Armuts-Zeugnis erster Klasse


Jeder Arzt, Notarzt, jeder Rettungs-Dienst-Mitarbeiter und Mitarbeiterin, jede Krankenschwester, jeder Krankenpfleger kennt die Sorte von Menschen, die wir uns beispielsweise bei einem Verkehrsunfall oder bei einem Herz-Infarkt-Patienten mit akuten Myocard-Infarkt oder sonstigen bedrohlichen Notzuständen nicht als die Zuschauer und Zuschauerinnen wünschen: Jene Menschen, die im Weg umher stehen, Rettungs-Kräfte behindern, keine Hilfe leisten und Hilfe-Leistung behindern.

In einigen Regionen in Deutschland geschehen zur Zeit kaum vorstellbare schlimme Dinge, die ich auch mal etwas zum Aufwachen in vielleicht auch provokativ erscheinende Worte fasse, doch das gute Salz in der Wunde brennt bekanntlich und kann auch zur Heilung führen.

Leider gibt es auch in Deutschland immer wieder diese Menschen, die statt Menschen in schwerster Not zuhelfen alle Dinge tun, um Kinder, Frauen und auch änner in schwerster Not zu ermorden.


Das ist bedauerlich und schade.

Es wird nur noch eine FRAGE der ZEIT sein, bis alle Dinge geoffenbart werden.


So auch jene Menschen und ihre finsteren Werke, das eben anderer Menschen zu vernichten.


Es gibt einen Spruch in Deutschland der ganz gut ist:


"Was Du nicht willst, das Dir man tut, das füge auch keinem anderen zu.".


Einfach ausgedrückt, ich meine LEBEN und LEBEN LASSEN, kann ja nicht so schwer sein.


Warum um alles in der Welt gibt es so viele Menschen, die an der Not von Kindern, Frauen und auch Männern sich ergötzen, statt zu helfen???


Im Rettungsdienst und im Krankenhaus als Gesundheits- und Krankenpfleger musste ich eine ganz bemwerkenswerte rfahrung machen.


Solange die GAFFER nicht selbst betroffen sind, erfreuen sich die GAFFER und die Mörder an der schwersten Not anderer Menschen und manchmal wirkt es schon fast so als haben die GAFFER und aktiven Mörder daran große Freude.

Doch -- oooohhhh wehe -- einer dieser GAFFER oder GAFFERINNEN gerät plötzlich selbst in Not.


Ein kleiner Hauch von Gefahr und schon sollen alle Feuerwehrleute, Polizei, Mitarbeiter im Rettungsdienst (der ich ja auch in Mannheim, Ludwigshafen aktiv war) und die Pfleger und Schwestern im Krankenhaus springen.


Natürlich muss der Notarzt innerhalb von 30 Sekunden an jedem Ort in der Stadt sein...


-- schon bemerkenswert, solange die GAFFER und GAFFERINNEN nicht selbst von der Not betroffen sind, dann lachen diese über die Not anderer Menschen über die Not von Kindern, Frauen und behinderten Männern.


Doch wenn dann plötzlich nur mal ein kleiner Kratzer bei den GAFFERN und GAFFERINNEN entsteht, sollen plötzlich alle Hilfskräfte sofort springen...


Schon merkwürdig, die Dinge, die in der Welt und vor allem in Deutschland geschehen.


Wenn Mann oder Frau schon nicht bereit ist das Gute zu tun, sollte Mann oder Frau wenigstens bereit sein, es zuzulassen, damit andere Menschen, auch überzeugte Christen etwas GUTES tun können.


Dazu haben wir den Auftrag von ganz oben von GOTT und unserem HERRN JESUS CHRISTUS, dem Schöpfer aller Dinge, so glauben wir Menschen im Glauben, weil es so in der Heiligen Schrift auch geschrieben steht.


Natürlich ist mir bewusst, dass die Heilige Schrift vor den Heuchlern und sogar vor falschen Christen ausdrücklich warnt, die nach außen hin wirken und im Verborgenen, den nach der Hilfe suchenden Frauen und Männern, ja sogar Kindern immer wieder schweres Leid und Schaden zufügen.


Auch die Werke dieser Menschen werden geoffenbart werden und auch diese Menschen werden sich dafür verantworten müssen, nicht vor einem Richter in Deutschland, -- keine Angst, oder besser doch??? -- NEIN, diese Menschen, die anderen Menschen in Not noch größeres Leid zufügen, werden sich vor GOTT und dem HERRN verantworten, so steht es in der Bibel und in der Heilgen Schrift.


Es ist nicht richtig, anderen Menschen schweres Leid anzutun. Es ist nicht richtig, anderen Menschen, die sich anstrengen auch mit Krankheit und Behinderung, immer wieder Schaden auf das Neue zuzufügen, statt zu helfen. Das erlebe ich in Deutschland bereits seit mehr als 2 Jahrzehnten mit einen wenigen Pausen, die ich mir von Deutschland gönnte.


Die Kinder, Frauen und Männer schreien in ihren Gebeten, Tag und Nacht in der Not um Hilfe zum HERRN, GOTT dem Allmächtigen und ich glaube daran, dass GOTT der HERR, sein Volk, Israel schützen wird und seinem Volk helfen wird. Sein Volk, besteht aus den Menschen, die an IHN, dem HERRN glauben, nicht etwa nur aus den Menschen, die sich zur Zeit in Israel befinden.


Doch die Menschen, die die Wahrheit kennen und an die Wahrheit glauben, wissen was die Wahrheit ist -- vergleiche dazu Johannes-Evangelium, Kapitel 14, Verse 6 und folgende.


Es mag sein, dass man heute über mich und andere Menschen in Deutschland über den Glauben an den Heiligen GOTT Israels und den HERRN JESUS CHRISTUS lacht. Dass man uns arme Spinner, "verrückt" oder sonst wie nennt. Diese Dinge gab es doch bereits vor rund 2000 Jahren und diese Dinge sind NICHT neu.


Doch dann wenn der HERR wirken wird und seine Güte und HERRLICHKEIT uns allen zeigt, so wie es IHM gefällt, wird das Lachen der Lacher vergehen, die über die schwerste Not von mehr als 300 Kindern, Frauen, Männern in Not -- ich bin einer dieser Menschen in Not -- nicht nur gelacht sondern auch noch schweren Schaden zugefügt haben, statt zu helfen, was so einfach möglich gewesen wäre und immer noch möglich ist.


Die Gerechtigkeit unseres HERRN wird SIEGEN und die Dinge werden geoffenbart werden, ungeachtet dessen wie viele Kräfte in Deutschland immer wieder damit beschäftigt sein werden, die Wahrheit zu leugnen und das reine WORT GOTTES versuchen zu verfälschen oder die die es verkünden zum Schweigen zu bringen.


Bereits vor 2000 Jahren hat man die Menschen die an HERRN glauben ermordet. Bevor aus Saulus ein Paulus wurde, hat dieser die Brüder und Schwestern im Glauben verfolgt. Doch dann hörte er die Stimme unseres HERRN und aus dem Saulus wurde der Apostel und Prediger Paulus -- welch eine Gnade und HERRLICHKEIT GOTTES, der über seine Feinde siegt.


Im Grunde genommen, tun mir einige der Feinde der armen Menschen in Not in Deutschland vielleicht sogar noch auf eine gewisse Weise leid oder zumindest sind es die, welche man sehr bedauern muss.


Denn wer hat es denn schon nötig, wehrlose Frauen, Kinder und behinderte Menschen in Not anzugreifen...??? -- Doch nur der oder die, die sich sonst nicht wagen sich den wahrlich ernsten Herausforderungen im Leben zu stellen.


Was für ein ARMUTSZEUGNIS erster Klasse stellen die sich selbst aus, die eine 50jährige Frau, Christiane, verhungern lassen, statt es zu verstehen, welche EHRE und GNADE des HERRN, GOTT des ALLMÄCHTIGEN, es ist Christiane zu helfen und eine lächerliche Rechnung über rund 500 Euro zu bezahlen...


Es wäre schön wenn Mann oder Frau, wenigstens das GUTE zulässt.

Dabei wäre es doch so viel einfacher, das GUTE zu tun !


Gut ist es, LEBEN und LEBEN zu LASSEN.
Gut ist es die Wahrheit zu sprechen.
Gut ist es Mitgefühl und Solidarität zu zeigen.
Gut ist es Freund der armen und schwachen und
unterdrückten Menschen zu sein.
Gut ist es auch das Wenige was noch bleibt, mit
Menschen zu teilen, die sich auch in Not befinden.


Gut ist es sich zu engagieren.
Gut ist es zu BITTEN.
Gut ist es zu geben, wenn man noch etwas zum Geben hat.


Gut ist es für die zu BETEN, die in Not sind.
Gut ist es Geborgenheit, Trost, Freundschaft und Liebe zu schenken.


Gut ist es zu glauben.
Gut ist es auf den HERRN JESUS CHRISTUS zu harren, denn die die auf IHN harren, werden NICHT zuschanden werden.
Gut ist es FÜRBITTE zu leisten -- das weiß jeder der die Bibel oder HEILIGE SCHRIFT wenigstens einmal im Leben gehört hat. --

Gut ist es auch dann wenn man, wie ich auch arm und krank ist, sich dennoch zu engagieren und zu helfen, Frauen, Kindern und auch weiteren behinderten Menschen in schwerster Not zu helfen.
Gut ist es, einem Menschen es zu gönnen, wahre und echte Freunde zu finden.
Gut ist es Menschen, das Glück und die Freude der Liebe erleben zu lassen.
Gut ist es die Wünsche von Menschen, die wie ich krank und behindert sind zu respektieren, auch dann wenn man diese Wünsche nicht versteht.


Gut ist es Menschen die dieses Land Deutschland verlassen wollen, zu helfen, nach Israel, England oder Amerika oder in ein anderes Land reisen zu können.


Gut ist es, Menschen in der Tat und Wahrheit zu helfen und zu lieben -- und wer andere Menschen in der Tat und Wahrheit liebt, der lässt nicht zu, dass 300 Kinder, Frauen und behinderte Menschen verhungern, sondern gibt und teilt die Güter in dieser Welt.


Gut ist es Menschen frei arbeiten zu lassen.
Gut ist es Menschen den freien Willen zu belassen.
Gut ist es Menschen, die als Juden oder Christen, an
den Heiligen GOTT ISRAEL´s und den HERRN Jesus Christus glauben, diesen GLAUBEN gewähren zu lassen.


Doch dies ist nicht nur gut, sondern auch ein Menschenrecht nach der allgemeinen Erklärung der
Menschenrechte durch die Vereinten Nationen, proklamiert im Jahr 1948.

Da wir alle ein GE-WISSEN haben glaube ich, dass es gut ist,dass wir WISSEN, nach dem Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis den Apfel aßen, zu wissen was Böse und GUT ist.


Doch es genügt nicht nur zu WISSEN, was Böse und GUT ist, Mann oder Frau muss auch das GUTE tun und wenn man es schon nicht selbst kann, dann sollte Mann, (ob Adam)
oder Frau (Eva, Mutter allen Lebendigens Adam-ah, hebr. = Männin, wird in Deutschland Frau genannt, vergleiche englische Sprache: man = Mann / Mensch, woman "wo-man" = Frau / Menschin) wenigstens es zulassen, damit andere Menschen das GUTE tun, was der Schöpfer aller Dinge zuvor bereitet hat.

Es gibt mehr als tausend weitere Beispiele für das Gute.

Andreas Klamm, Journalist, Gesundheits- und
Krankenpfleger, Missionar und Missionsleitung,

Deutsche Vertretung und Vertretung für Groß Britannien,
John Baptist Mission, Togo
Gründer und Präsident: Reverend Yawovi Nyonato
www.johnbaptistmission.org

19. Juni 2008

 

 
 

Kommentar schreiben... (4 Kommentare)  vLine  0 Trackbacks  vLine  Permalink


2307 Klicks
 

Kindergesundheitstag: Kinder lernen Helfen

Andreas Klamm  vLine  13. Juni 2008 13:52   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Kindergesundheitstag: „Kinder lernen Helfen"


von Andreas Klamm


Montabaur. 13. Juni 2008. Wenn Kinder an ernsten Krankheiten erkranken, etwa Leukämie oder nach Unfällen plötzlich zu jungen Patienten in der Kinder-Unfall-Chirugie werden, dann ist dies oft auch eine Herausforderung nicht nur für die Eltern der Kinder sondern auch für die Ärzte und Pflegekräfte in den Krankenhäusern. Bereits während meiner Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger im Einsatz auf einer Kinder-Station konnte ich die Erfahrung machen, dass Kinder mit Krankheiten und mit dem Thema Gesundheit ganz anders umgehen, als erwachsene Menschen.

 

Wie Kinder und Eltern mit diesen Ängsten gemeinsam umgehen können. Zu diesem und zahlreichen weiteren Themen gibt es am Sonntag , den 15. Juni in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr ausführliche Informationen im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Montabaur (Koblenzer Strasse 11-12, 56410 Montabaur) beim 5. Kindergesundheitstag in Montabaur. Das Krankenhaus steht in der Trägerschaft des Vereines der Barmherzigen Brüder.

 

Das Motto am Sonntag lautet „Kinder lernen helfen". Kindgerecht soll vermittelt werden, wie Kinder schwierige Lebenssituationen und die damit verbundenen Ängste bewältigen. Die Schirmherrschaft des 5. Kindergesundheitstages in Montabaur, hat der CDU Landes- und Fraktionsvorsitzende in Rheinland-Pfalz, Christian Baldauf, übernommen. Ein gutes Zeichen dafür, dass sich auch deutsche Spitzenpolitiker einer großen Partei für die Bedürfnisse von Kindern zu interessieren beginnen. Es ist immerhin ein Anfang.

 

Wer Kindgerechte Politik machen will, muss verstehen lernen, dass Kinder ohne Blockaden und Einschränkungen sich einer einer Welt auf Entdeckungsreise begeben wollen, die mit dem kindlichen Interesse und Offenheit für das Neue und Unbekannte, keine Kosten-Nutzen-Rechnung oder ökonomische Effizienz-Berechnungen machen, bevor sich Kinder auf eine Reise eine große und für sie unbekannte Welt wagen. Kinder wollen lernen, begreifen, gute Erfahrungen machen und das Gefühl des Glücks erleben dürfen.

 

Kommt es etwa durch Unfall oder Erkrankung plötzlich zur Einschränkung oder Blockade der Bewegungsfreiheit eines Kindes leben diese in der Hoffnung, diese Blockade möglichst ohne all zu großen Schmerz bald überwinden zu können, wieder fröhlich sein zu können, singen, tanzen, raufen und spielen zu können. Diese Hoffnung eines Kindes bewegt auch erwachsene Menschen. Die Freude auch über kleine Erfolge nach langer Krankheit, die strahlend leuchtenden Kinderaugen, wenn die ersten Schritte nach einem Bruch beider Beine wieder möglich sind, ist ein Eindruck den man auch als Pflegekraft in Erinnerung behält. Hoffnung, Freude, Geborgenheit, Sicherheit und Liebe schenken, oft sind es ganz kleine Dinge, die Kinderaugen freudig leuchten lassen, die in der Welt erwachsener Menschen oft in Vergessenheit geraten oder deren Bedeutung erwachsene Menschen oft unterschätzen.

 

Ein Kind zum Lachen zu bringen ist nicht ganz so schwer wie sich das einige erwachsene Menschen vorstellen. Die Freude einem Kind zu schenken wieder Lachen zu können, beschleunigt keineswegs nur bei Kindern den Heilungsprozess, sondern und dies ist inzwischen auch wissenschaftlich erwiesen, Freude, Lachen und Singen wirken auch gut und fördernd im Heilungsprozess erwachsener Menschen.

 

Bei schwerstkranken Kindern, häufig auch Kindern, die an Leukämie (einer Form von Blutkrebs) erkrankt sind, genügt es manchmal schon kleine Wünsche zu erfüllen, die „Wunder" bewirken können. Wenn einem Kind die Begegnung mit einem Fußball-Star oder einem Sänger oder Sängerin wichtig ist, dann kann genau die Erfüllung dieses kleinen Wunsches bereits helfen, dem Kind in der Zeit schwerster Not und Krankheit ein Glücksgefühl, Hoffnung und Freude zu schenken und damit die Einschränkung durch Krankheit erträglicher zu machen, auch dann wenn Heilung noch in weiter Ferne steht. Hoffnung, Freude und Liebe zu schenken, die Wünsche von Kindern zu respektieren und wenn möglich zu erfüllen, auch dann wenn wir diese nicht nachvollziehen können, ist das Mindeste was wir nicht nur Kindern, sondern auch erwachsenen Menschen und Patienten in schweren Krankheits- und Lebensphasen schenken können, damit diese Zeiten für die kleinen und großen Patienten erträglicher werden. Oft handelt es sich auch um kleine Dienste, die nicht in den Leistungskatalogen der Krankenkassen erfasst sind, die das Gute bewirken können.

 


Mit Freude, Hoffnung, Zuwendung, Geborgenheit und Liebe schenken, lassen sich mehr Dinge bewegen, als es einige erwachsene Menschen für möglich halten. Es erfreut nicht nur Kinderherzen, sondern auch die Herzen erwachsener Menschen, das Gute und Erfolge erfahren zu dürfen. Kinder wollen auch erleben dürfen, auch mit zwei gebrochenen Beinen oder ohne Haare (nach der Chemo-Therapie) angenommen, geliebt zu sein und etwas erreichen zu dürfen.

 

Wer Kinder gut verstehen will, muss auch wieder etwas Kind werden oder zumindest die Bereitschaft auch im Beruf der Pflege oder Medizin mitbringen, wie ein Kind zu denken. Diese Bereitschaft öffnet den Weg die Welt eines Kindes besser zu verstehen. Kinder nehmen ihre Umgebung aus einer anderen Perspektive wahr, als erwachsene Menschen, die von zahlreichen Einflüssen und Faktoren mehr oder weniger gut geprägt sind.

 

Vielleicht bietet der Kinder-Gesundheitstag die Chance für Deutschland mehr Kindgerecht zu werden in einer Welt, in der es auch für erwachsene Menschen und Patienten gut ist zu verstehen, dass es wichtig ist, die Ressource Gesundheit zu erhalten, bevor das „Kind in den Brunnen gefallen ist." Vielleicht helfen auch ganz einfache Aussagen nicht nur Kindern zu verstehen „vorbeugen ist besser als heilen" und „die Gesundheit zu erhalten ist besser als zu sanieren."

 

Vielleicht können auch Kinder in ihrem Umgang mit Krankheiten helfen erwachsenen Menschen zu verstehen, dass wer sich Tag und Nacht auch um ernste Zustände und Themen sorgt, damit keine einzige Elle seinem Leben hinzufügen wird. Ganz im Gegenteil wer von Sorgen zu sehr geplagt wird, dem droht von Sorgen und Ängsten „aufgefressen" zu werden, was sich etwa in schweren Angststörungen, Magengeschwüren, Bluthochdruck bis hin zum akuten Herzinfarkt manifestieren kann.

 

Bei allen Maßnahmen der Prävention wird es immer auch wieder die Situation geben, dass nicht nur erwachsene Menschen, sondern auch Kinder zu Patienten im Krankenhaus werden. Von diesen Kindern, die zum Teil mit mehr oder weniger schweren Erkrankungen sich oft besser arrangieren als erwachsene Menschen, können oft nicht nur die Eltern, sondern auch Pflegekräfte und Mediziner noch etwas lernen. Einer der Grundsätze während der Pflege-Ausbildung, die ich noch heute nach 18 Jahren im Zweitberuf als Gesundheits- und Krankenpfleger gerne beherzige, ist die Bereitschaft für ein lebenslanges Lernen. Natürlich bereitet es mir Freude, interessante Fachvorträge von Professoren oder auch in ihrem Fachgebiet bestens erfahrene Berufskollegen und Berufskolleginnen in der Pflege zu hören. Das lebenslange Lernen findet jedoch in der Pflege und Medizin nicht nur an guten Schulen, Ausbildungszentren und Universitäten in Deutschland statt, sondern auch in der Praxis der Pflege und Medizin im täglichen Berufs-Alltag, sei es in der Praxis eines Kinder-Arztes oder direkt am Krankenbett eines Kindes. Meine Erfahrungen und Eindrücke, die ich auf der Unfall-Chirugie für Kinder machen konnte, werde ich gewiss für lange Zeit in guter Erinnerung behalten.

 
 

Kommentar schreiben... (0 Kommentare)  vLine  0 Trackbacks  vLine  Permalink


2349 Klicks
 

Willkommen bei Intensiv und Pflege

Andreas Klamm  vLine  12. Juni 2008 21:45   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Willkommen bei Intensiv & Pflege

 

Dies ist ein Blog eines Journalisten, der seit 1984 als Journalist, freier Fernseh- Radio- Film- und Medien-Produzent arbeitet und eines Gesundheits- und Krankenpflegers, der nach einer dreijährigen Ausbildung als Krankenpfleger, im Oktober 1993 das Staatsexamen bestanden hat und seither im Zweitberuf, neben dem Journalismus und auch freiberuflich als Gesundheits- und Krankenpfleger arbeitet.

 

Berufs- und Arbeitserfahrung im Beruf und in der Berufung als Gesundheits- und Krankenpfleger liegt unter anderem vor in den Bereichen Herz-Thorax-Gefäss-Chirugie, Allgmein-Chirugie, chirugische Notaufnahme, Abdominal-Chirugie, Urologie, Intensiv-Stationen (chirugisch und interdisziplinär, allerdings ohne die Fachweiterbildung Anästhesie und Intensiv) in Deutschland, Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, offene Psychiatrie, Geronto-Psychiatrie, Stroke-Unit, Infektions-Station (Reutlingen), Onkologie, Urologie, ambulante Pflege in der Diakonie und für private Pflegedienste, in der Heimbeatmung von schwerstkranken Patienten und 24-Stunden-Intensiv-Pflege.

 

In der Pflege liegt mir zudem die Arbeitserfahrung auch in England, Groß Britannien vor, für das private und angesehene Krankenhaus Clementine Churchill Hospital in London, das zur führenden BMI Healthcare Group mit einer Vielzahl von privaten Krankenhäusern zählt, dazu mehr bei www.bmihealthcare.co.uk, als ITU nurse (Intensiv-Krankenpfleger) mit Registrierung beim NMC und als Practice Nurse, das sind Schwestern und Pfleger, die direkt in der Arzt-Praxis arbeiten. In England können die Patienten und Patientinnen und Kunden und Kundinnen wählen, ob diese zunächst von einer Practice Nurse (kann weiblich oder männlich sein) oder gleich vom Arzt direkt versorgt werden wollen. Diese Arbeit ist wie in fast allen Bereichen der Pflege eine Team-Arbeit, nur die Arbeit als Practice Nurse, lässt eine Schwester oder einen Pfleger die Team-Arbeit zwischen Arzt und Pflegefachkräften in einer intensivierten Beziehung erleben, wie man dies in Deutschland nicht kennt.

 

Die Verantwortung ist hoch, die Arbeitstage sind 12 Stunden lang und über mangelnde Arbeit gibt es auch in England nun wahrlich keinen Grund zur Klage. Die Arbeitszeit von 12 Stunden ist in England in der Pflege und Medizin üblich und erscheint dort als ganz normal, was in Deutschland in einigen Bereichen zum Aufstand führen könnte, sicherlich nicht ohne Grund. Hinzu kommt meist die An- und Abfahrt zur Arbeit von je einer Stunde, sei es mit dem Auto oder mit der Tube, meint die Underground oder in deutscher Sprache die Untergrund-Bahn (S-Bahn, doch die Tube ist schneller)...so dass man rund 14 Stunden am Tag in London oder England mit der Arbeit und An- und Abfahrt sehr gut ausgelastet sein kann.

 

In Deutschland verfüge ich zudem als Rettungssanitäter, ehrenamtlich, über Einsatz-Erfahrung im NAW (Notarztwagen) und RTW (Rettungstransportwagen) beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), Die Johanniter und beim Arbeiter Samariter Bund (ASB).

 

In New York City war ich in den Jahren 2001/2002 freiwilliger und ehrenamtlicher Helfer nach den Terror-Attacken beim American Red Cross (ARC) tätig.

 

In Ludwigshafen am Rhein, studierte ich in den Jahren 2003 bis 2004 an der Evangelischen Fachhochschule für Sozial- und Gesundheitswesen in Ludwigshafen am Rhein (www.efhlu.de) in der Fachrichtung Pflegeleitung / Pflegemanagement. Mein Studium konnte ich in der Folge von drei schweren Unfällen und damit verbundener schwerster Not, auch finanzieller Not, leider noch nicht mit Erfolg beenden.

 

Die allgemeine Lage am Arbeitsmarkt ist vielen Menschen bekannt -- sie ist nicht immer so gut, wie diese von Politikern gerne dargestellt wird, obgleich es in Deutschland einen Mangel an Pflege-Fachkräften geben soll und zeitgleich sehr viele gute Pflege-Fachkräfte in Deutschland ohne bezahlte Arbeit sind, was ein Widerspruch ist und sogar Kindern auffällt.

 

 

In diesem Blog geht es um Pflege, Medizin, -- keine Angst an die Kollegen, Kolleginnen und Vorgesetzten, sie finden hier keine Namen von ArbeitskollegInnen oder Patienten aus der Pflege, auch keine Namen von Ärzten, es sei denn, diese sind weltberühmt --, dann kann auch ich mir die Nennung der Namen von Persönlichkeiten und Ärzten nicht verkneifen, da ich im Erstberuf seit 1984 Journalist und seit 1986 zudem Herausgeber von British Newsflash Magazine und IBS Independent Broadcasting Service Leeds (West Yorkshire, United Kingdom) bin --.zudem sind auch Themen zu Gesundheit, Gesundheits-Politik, Berufspolitik mit dem Schwerpunkt Pflege und Themen aus Pflege und Soziales zu finden.

 

Ab und an werde ich sicherlich auch mal fachlich werden -- in der Regel versuche ich für alle Leser und Leserinnen zu schreiben, also auch gerade jene, die nicht Medizin studieren konnten oder in den Genuss einer dreijährigen Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger kommen durften und den Stress erleben durften, ein Staatsexamen bestehen zu wollen, das sich in drei Teile gliedert.

 

Einigen Lesern wird bereits auffallen, dass ich statt von der Krankenschwester und dem Krankenpfleger, das ist die männliche Form einer Krankenschwester vom Gesundheits- und Krankenpfleger schreibe. Kritisieren sie bitte nicht mich, sondern wenden sie sich vollen Vertrauens an die Bundesregierung in Berlin, www.bundesregierung.de, die vor rund vier Jahren das Krankenpflege-Gesetz geändert hat.

 

Seither heißen Krankenschwestern und Krankenpfleger, eine geschützte Berufsbezeichnung für die man (frau) eine Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung braucht, ganz offiziell im gesamten Deutschland Gesundheits- und Krankenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpflegerin.

 

In dem ich mit Absicht die neuen Begriffe nutze, versuche ich die Leser und Leserinnen an die neuen Begriffe zu gewöhnen, was in Deutschland bekanntlich schon einmal etwas länger dauern kann, vor allem wenn vielen Menschen die Bedeutung dieser Begrifflichkeiten zunächst nicht sinnig erscheint.

 

Für mich persönlich sehe ich in der neuen Berufsbezeichnung einen Vorteil, weil die neue Berufsbezeichnung daran erinnert

 

a) Gesundheit zu pflegen und die Ressource Gesundheit zu erhalten.

 

b) Krankenpflege dennoch ein weiterer wichtiger Bestandteil ist, weil die Gesundheits- und Krankenpflege auch die Pflege kranker oder auch schwerst kranker Menschen beinhaltet.

Von diesem Standpunkt aus betrachtet, macht die neue Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin sehr viel Sinn.

 

Sie sollten vielleicht wissen, dass ich einer der Pfleger und Schwestern (die Kurz-Form der Berufsbezeichnung) bin die Gesundheit für eines der wichtigsten Geschenke und Gnaden-Gaben halten, die ein Mensch erhalten kann. Daher versuche ich in einigen meiner Beiträge auch daran zu erinnern, wie wertvoll Gesundheit und wie wichtig Gesundheit ist. Vielen Menschen wird erst mit dem Verlust der Gesundheit bewusst, was diese Menschen im Leben verloren haben.

 

Da ich nach drei schweren Unfällen, leider schwer krank wurde und daraus sogar eine Behinderung resultiert mit dem Merkmal der "dauerhaften Einbuße der körperlichen Beweglichkeit" kann ich dazu auch aus persönlicher Erfahrung berichten. Doch in solchen Situationen sollte man (frau) nicht aufgeben, sondern arbeiten, kämpfen, trainieren, damit eine Partizipation am Leben wieder möglich wird. Hätte ich nicht die Hilfe einiger sehr guter Physiotherapeuten (Krankengymnastinnen) in Anspruch nehmen können, wäre mir ein Arbeiten im Beruf als Gesundheits- und Krankenpfleger im harten Beruf der Pflege kaum noch möglich. Dies wurde nach Wochen des Trainings auch in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BG) wieder gut möglich.

 

Zur Schreibweise weiblich / männlich: Es dürfte wohl klar sein, dass ich die Frauen sehr schätze, weil viele Frauen in meinem Zweitberuf Gesundheits- und Krankenpfleger meine Kolleginnen sind. Die Pflege ist im Jahr 2008 auch weiterhin ein klassischer Beruf, der üblicherweise von Frauen ergriffen wird. Doch während die Frauen in die Männer-Domäne Busfahrer oder Soldat "eingebrochen" sind und Busfahrerinnen und Soldatinnen wurden, gab es auch einige Männer die in die Frauen-Domäne Pflege "eingebrochen" sind und so gibt es seit sehr vielen Jahren neben den Krankenschwestern die Krankenpfleger. Der einzige Unterschied ist der Unterschied im Geschlecht. Es gibt keine getrennte Ausbildung für Krankenschwestern oder Krankenpfleger vielmehr heute Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger. Zur Vereinfachung der Lesbarkeit von Beiträgen werde ich jedoch oft auch in der rein "männlichen" Form schreiben.

 

Nachdem mehr und mehr Männer auch Erziehungsurlaub zur Erziehung von Kindern nehmen, können diese auch dort gut unter Beweis stellen, dass Männer nicht nur mit dem Sturmgewehr durch die Landschaft rennen können, was mir übrigens in den Jahren 1988 bis 1989, als wehrpflichtiger Soldat bei der Bundeswehr, Luftwaffe nicht erspart blieb. Erfreulicherweise musste ich mit den Waffen bei der Bundeswehr nur zum Übungsschießen und nicht in Kriegsgebiete.

 

Mir gefällt die Vorstellung die Gesundheit von Menschen erhalten zu können und kranken Menschen zu helfen, ihre Gesundheit wieder erlangen zu können wesentlich besser, als die schlimme Vorstellung, die Gesundheit von Menschen etwa in Zeiten des Krieges schädigen oder gar vernichten zu müssen.

 

In der englischen Sprache gibt es ein Motto "Together we can save a life today", meint in deutscher Sprache: "Gemeinsam können wir heute ein Leben retten."

 

Das ist für mich ein weitaus überzeugenderer Eindruck von Intelligenz als der Gebrauch von Waffen oder Massen-Vernichtungsmitteln.

"Together we can save a life today." -- "Gemeinsam können wir heute ein Leben retten." -- ein gutes Motto auch in diesen schweren Zeiten in Deutschland.

 

In meinen Radio- und Fernseh-Sendungen verabschiede ich mich häufig mit "Bleiben Sie gesund und wenn Sie nicht gesund sind, dann werden sie bitte wieder gesund.", so mache ich dies auch jetzt.

 

Andreas Klamm, Journalist,

Gesundheits- und Krankenpfleger

 

12. Juni 2008

 
 

Permalink


3099 Klicks
 

Footernavigation


© DocCheck Medical Services GmbH, Köln 2006

DC Flexicon

DC RSS Box

Neue Einträge in "Intensiv & Pflege" per eMail.