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anderer, nicht ich
11. August 2008 22:38
heute war ich allein mit 20 psychotherapie wünschende patienten. ich hatte die visite im laufmarsch getan. plus eine aufnahme. plus pause. bin ich einen held?
oder eher einen pfutsch-machender?
mal schauen was der feed-back bringt.. hier und da...
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Stefanie Bachstein alias Hanne Schnabel
22. Oktober 2007 14:10
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medizyn
07. Juli 2007 00:52
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medizyn
25. Juni 2007 19:56

Der Ärztemangel treibt zunehmend Blüten die einen an längst vergangene Zeiten glauben läßt. Eine Vermittlungsagentur hat uns jetzt zwei Kollegen als Fachärzte geschickt, die Ihren medizinischen Horizont längst überschritten haben. Auf die Frage ob denn das Geburtsdatum (1938) richtig sei, kam aus der Personalverwaltung nur ein “Natürlich”. Erst der Hinweis auf das tatsächliche Alter des Kollegen (69 Jahre) entlockte der verantwortlichen Leitungskraft immerhin ein “Oh”, dabei blieb es dann und wir bastelten schon mal gelbe Binden mit drei schwarzen Punkten drauf und reanimierten unsere ausgemusterten Rollstühle aus dem Keller. Freundlich ist er ja, unser erster neuer Kollege und Dienste will er auch übernehmen. Nur in die Geräte müsse er sich noch ein bischen einarbeiten. Schließlich sei seine aktive Zeit ja etwas her und in seinen letzten Jahren als Chef sei er auch nicht mehr so in die Arbeit am Patienten involviert gewesen. Die Führung durchs Haus ging dann schneller als das Aufschliessen der Personalschleuse. Wegen seinem Diabetes und dem Bluthochdruck ist die Hand schon mal etwas zittrig entschuldigt er sich. Das Narkosegerät macht ihm dann doch etwas Angst, schließlich haben wir hier im Osten zwar nicht genug Ärzte, sind dafür aber Gerätetechnisch absolut auf dem neuesten Stand. Auch den Wunsch nach Lachgas mussten wir leider verneinen, dafür haben wir aber wieder alle Medikamente im Schrank - fast alle, Pancuronium leider nicht. Wobei die kleine Zwischenfrage erlaubt sei ob ein 5 Minuten Eingriff wie eine Kürettage wirklich so etwas braucht. Na, jedenfalls recht gemächlich ging denn dieser erste Tag auch für unseren neuen Aushilfskollegen vorüber. Bei freier Kost und Logis wollte er lieber nicht bei uns essen, gut es ist keine passierte Diabetikerkost, aber sollte man nicht als Zuckerkranker zwischendurch mal einen Happen essen? Klappt es vielleicht deshalb nicht so richtig mit der Spinalanästhesie weil es gar kein Alterstremor ist? Heute dann durfte ich Zeuge einer neuen Methode eine Spinale zu stechen werden. Die Patientin sitzt längs auf dem Tisch, die Beine oben und unser Anästhesie Opi sticht mit einer Hand von seitlich. Das kann eigentlich nicht klappen und das tat es auch nicht. Die Patientin war schon reichlich dorsal perforiert, hatte einen Blutdruck von 170/120 und einen Puls von 130/Min und war am weinen. Das kam bestimmt von den anderen Umständen und der Vorfreude auf das gleich 'geborene' Kind. Unsere Gynäkologen sind eigentlich immer nett und geduldig - aber heute, irgendetwas muss Sie wohl gestört haben. So richtig aus der Ruhe bringen ließ sich unser Opi nicht und nur meine bestimmt sanfte (! - cave Hypertonie) Intervention konnte die Situation gerade noch retten. In der postoperativen Evaluation war unsere Patientin allerdings nicht so ganz von dem Verfahren überzeugt und möchte beim nächsten Kind dann doch lieber eine Vollnarkose. Das entspricht dann auch wieder ganz dem Ausbildungsstand unseres Kollegen. Nach dem heutigen Tag war jedenfalls nicht nur er zittrig, beruhigend jedoch ist die Aussage unseres Geschäftsführers er übernehme voll und ganz die Verantwortung für unsere externen Kollegen. Immerhin spielen diese ja auch in der Liga seiner Gehaltsgruppe.
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PJay
15. Juni 2007 17:40
So das soll er also sein...der erste Blog in meinem Leben und seit Einführung des Web 2.0 !!
Aber vielleicht gar keine schlechte Idee über das PJ in Euskirchen zu berichten, so daß andere Studenten davon profitieren.
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