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FACTS

Sebastian  vLine  14. Januar 2009 22:10   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Was ich neulich irgendwo im Internet gelesen habe, hatte ich eigentlich schon immer gewusst, doch das Ausmaß hat mich dann doch etwas überrascht.

 

 

Ein Medizinstudent liest während seiner "vorklinischen" Zeit, sage und schreibe um die 5500 Fachbuchseiten.

 

Es kommt natürlich noch besser: in seiner "klinischen" Ausbildung sind es dann ca. 23000 Fachbuchseiten.

 

[Ironie ein]

Ein Vergleich: Allein das Buch "Säulen der Erde" von Ken Follett hat 1150 Seiten.Was sind da schon läppische 5500 Seiten! :-D [Ironie aus]

 
 

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Eine Aufheiterung für alle Medizinstudenten...

Sebastian  vLine  08. November 2008 15:27   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

 

Ein gute Laune Lied von den Amateur Transplants...

 

http://www.youtube.com/watch?v=W8ApvdxdRt8

 
 

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Meine Bücherauswahl für die Vorklinik

Sebastian  vLine  23. Oktober 2008 20:10   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Da ich ja angekündigt hatte in meinem Blog Themen und Tipps zur Vorklinik zu veröffentlichen, lasse ich dem jetzt Taten folgen und empfehle deshalb für die drei großen Fächer folgende Bücher:

 

Anatomie

Prometheus Band 1 - 3, Preis der drei Bände: ca. 170 €

Der Prometheus ist vor allem wegen seiner guten und klaren Darstellungen bekannt und wird von den meisten Studenten benutzt. Der Aufbau der Seiten ist übersichtlich, die Darstellungen nicht zu überladen oder schnörkelhaft. Natürlich ist der Prometheus nicht ausreichend für den Anatomiekurs. Unabdingbar ist ein Lehrbuch wie z.B. die "Duale Reihe Anatomie". Für die Neuroanatomie empfehle ich zusätzlich den Trepel, "Neuroanatomie". Der Trepel ist sehr verständlich und kann einem das Thema sehr gut nahebringen und ein grundlegendes Verständnis schaffen, da es sich bei der Neuroanatomie um vielleicht das Fach handelt, das anfangs nicht leicht zu verstehen ist.

 

Biochemie

Horn, "Biochemie des Menschen" 39,95 €

Duale Reihe Biochemie 44,95 €

Der Horn ist perfekt für den Einstieg in die Biochemie. Auch wenn von einigen Dozenten moniert wird, dass er einige Fehler enthalte und manchmal Sachverhalte zu sehr vereinfache. Der Horn besticht durch eine einfache Sprache, guten Lesefluss und schafft es Lust auf mehr zu machen. Die Duale Reihe Biochemie hat ein etwas höheres Niveau als der Horn. Vorteil ist natürlich das integrierte Kurzlehrbuch. Die Duale Reihe ist also für diejenigen zu empfehlen, die ein Grundverständnis der Chemie haben und sich auch für die Biochemie begeistern können.

 

Physiologie

Speckmann, Hescheler, Köhling, "Physiologie" 69,95 €

Silbernagl, Despopoulos ,"Taschenatlas Physiologie" 29,95 €

Der Speckmann ist vorallem für die Vorbereitung auf Praktika zu empfehlen. Er ist im August in der 5. Auflage erschienen. Kapitel sind grundsätzlich folgendermaßen aufgebaut: Eine kurze Orientierung und ein Fallbeispiel am Anfang, am Ende des Kapitels jeweils eine Zusammenfassung mit Fragen zum Text. Aus didaktischer Sicht also perfekt. Der Silbernagl, Despopoulos bietet auf knapp 400 Seiten ein gutes Wissen für die Klausur. Das Lesen wird etwas durch den komprimierten Sprachstil erschwert. Man muss also sehr konzentriert lesen, weil jeder Satz wichtig ist und nichts ausgelassen werden kann. Trotz des kleinen Formats sind die Abbildungen doch sehr ansprechend und gut verständlich.

 

Unübersehbar ist, dass das Medizinstudium sehr teuer ist und in der Klinik auch nicht günstiger wird. Falls Fragen zu einzelnen Büchern bestehen, stehe ich natürlich zur Verfügung.

 
 

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And the stethoskope goes to ...

Sebastian  vLine  17. Oktober 2008 13:27   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
... ja genau an mich! Dank an die Jury. Ich kann es so kurz vor dem Eintritt in die Klinik gut gebrauchen und auch bei der Selbstdiagnose meiner Bronchitis.;-)
 
 

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The Hippocratic oath gone wrong...

Sebastian  vLine  11. September 2008 10:00   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Viele werden sich an folgende Situation erinnern: Während einer lässigen Anatomie-Vorlesung sagt der Prof plötzlich: "Und natürlich müssen wir hier nochmal auf die Embrylogie eingehen".  Ein Raunen geht durch den Hörsaal. Auch wenn der Prof noch so bemüht ist und mit Zeichnungen und manchmal auch mit Händen und Füßen versucht die Embryologie anschaulich zu machen. Sobald die Rede ist von Synzytiotrophoblast, Morula, Neuralleiste und Chorda dorsalis schalten die meisten ab. Ich gehörte ebenfalls zu denen, die abgeschaltet haben. Dabei wird dem geneigten Medizinstudenten doch nur versucht darzustellen, was "den Mensch im innersten zusammenhält", um es mal poetisch auszudrücken. Mir ist auch bis jetzt noch kein Lehrbuch untergekommen, das den Inhalt ansprechend und verständlich zusammenfasst.

 

Doch auch die Ältere Generation der Ärzte scheint nicht gerade fit in Sachen Embryologie, geschweige denn in ethischen Fragen. In Russland gibt es inzwischen mehr Abtreibungen als Geburten! In Deutschland sind die Zahlen, Gott sei dank, rückläufig. Doch in was für einer Gesellschaft leben wir, in der täglich Kinder abgetrieben werden (2007: 116871), aber im gleiche Atemzug über die Vergreisung der Gesellschaft moniert wird und was man dagegen tun kann (zu den Lösungen gehört dann auch die glorreiche Idee der Rente mit 67). In was für einer Gesellschaft leben wir, in der Ärzte (!!!) schwangeren Frauen raten, ihr behindertes Kind abzutreiben, um sich nicht dass Leben zu verbauen. Ein für mich wichtiges Zitat aus dem Studium: " Eine Gesellschaft muss sich Ihre Behinderten leisten können."

 

"Ich werde niemandem, nicht einmal auf ausdrückliches Verlangen, ein tödliches Medikament geben, und ich werde auch keinen entsprechenden Rat erteilen; ebenso werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel aushändigen." (Hippokratischer Eid)

 

In was für einer Gesellschaft leben wir, in der ein Gespräch zur Schwangerschaftsberatung, um den "Schein" zu bekommen nur die negativen Seiten einer Elternschaft aufzeigt und fünf Minuten dauert. Natürlich ist nicht alles schwarz-weiß zu denken. Es gibt einfach zu wenig Aufklärung. Z.B. über das Post-Abortion-Syndrom, das mit Depressionen und Suizidalität verbunden ist. Frauen mit Problemen sollten auch Lösungen gezeigt werden. Und nicht immer ist Abtreibung die beste Lösung.

 

Um nochmal auf die Embryologie zurückzukommen. Ein besseres Verständnis der Embrylogie würde allen klar machen:

 

"Ein Mensch wird nicht Mensch sondern ist Mensch, in jeder Phase seiner Entwicklung, von der Befruchtung an."
(Prof. Dr. med. Erich Blechschmidt, bekannter Embryologe)

 

weiterführende Literatur:

Das Kind, das ich nie geboren habe: Was nach einer Abtreibung geschehen kann (Broschiert)

von Detlev Katzwinkel

 

 
 

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