Dr. med. Th. G. Schätzler
08. Juni 2011 14:25
Der BKK Bundesverband hatte 6.000 Bürger nach Erfahrungen mit Wartezeiten befragt. Zwischen Terminvereinbarung und Arztbesuch hat sich gegenüber einer Befragung 2008 bei GKV-Patienten ohne akute Beschwerden die Wartezeit von 26 auf 25 Tage verkürzt.
Verlängert hat sich die Frist für Privatversicherte von zwölf auf 17 Tage. Akut Erkrankte erhielten meist am gleichen oder am Folgetag einen Termin. Die GKV-Versicherten mussten sich im Wartezimmer 27 Minuten gedulden (2008: 28 Minuten). Bei PKV-Versicherten betrug die Wartefrist 21 Minuten (2008: 22 Minuten). Bei Hausärzten hat sich die Dauer von 30 auf 27 Minuten vermindert.| Ist hier die Ver(sch)wendung von GKV-Beiträgen beim BKK Bundesverband noch o.k.? 6.000 Bürger wurden ex-post und retrospektiv eher nach ihren "gefühlten" Erfahrungen mit Wartezeiten befragt. Sinnigerweise wurde nicht zwischen Haus- und Fachärzten, Schwere und akuter Dringlichkeit, chronischen Erkrankungen, Befindlichkeitsstörungen und Vorsorgeterminen differenziert! Hatten die Patienten dann einen Termin, hat sich Nichts geändert. Im hausärztlichen Bereich bekommen bundesweit alle Patientinnen und Patienten taggleich Akuttermine. Wenn sie sich bei späteren Befragungen durch ihre Krankenkasse noch daran erinnern können! Es sei denn, sie rufen mit der Zigarette in der Hand um 16.55 per Handy aus dem fahrenden Auto wegen seit 4 Wochen bestehender Stresssymptomatik an. Diese Patientenbefragung der BKK' s ist wohl eher mit einer offenen Publikumsbefragung vergleichbar, wie viele Monate denn die Leute im vergangenen Jahr auf den Weihnachtsmann hätten warten müssen. Das könnte locker auch mal m e h r als 12 Monate gedauert haben. |
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