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Geschwindigkeit ist keine Hexerei

Der Anästhesist  vLine  31. März 2009 20:45   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Wenn ich so den ganzen Tag und die halbe Nacht hinter dem grünen Tuch verbringe, habe ich doch hin und wieder Zeit, um über das eine oder andere Mysterium der modernen Chirurgie und ihre Akteure nachzudenken.

 

Dazu zählt für mich auch die Bessenheit der Chirurgen in Bezug auf Geschwindigkeit. Es scheint als habe sich die Chirurgie seit Einführung der Narkose in diesem Punkt nicht weiterentwickelt. Nur wer schnell ist, ist ein guter Chirurg. 

Auf der einen Seite ist das eine gute Sache, weil es die Anästhesiezeit kurzhält (und ich wieder schneller ins Bett komme), auf der anderen Seite, bin ich mir nicht sicher, ob damit immer das beste Ergebnis erzielt wird. 

Aber unabhängig davon finde ich viel interessanter, versuchen herauszufinden warum es für einen Chirurgen so wichtig ist, dass er schnell ist und warum es auch für alle anderen zu einen Beurteilungskriterium geworden ist.

Vor Einführung der Allgemeinanästhesie war die Schnelligkeit des Chirurgen die beste Überlebenchance des Patienten. Heute gibt es da wohl noch ein paar mehr Faktoren, die zum gewünschten Gesamterfolg beitragen. Wobei auch gesagt werden muss, dass die Narkosedauer immer noch ein unabhängiger Faktor der Mortalitätssteigerung ist.

Allerdings bezweifele ich sehr, dass die meisten Chirurgen sich dessen bewußt sind, sonst würden sie sich wohl doch etwas mehr beeilen und die Wartezeit auf die Operateure wäre manchmal nicht länger als die Schnitt-Naht-Zeit.

 

Also hat die Obsession in Bezug auf Schnelligkeit wohl doch eher ihren Ursprung im steinzeilichen "meiner ist größer" - Gehabe, dem uralten Männlichkeitsgehabe, als in einer durch bewußtes Nachdenken gefassten Einsicht. 

Das wiederum würde zu dem ganzen anderen Theater passen, das die lieben Kollegen den ganzen Tag im OP aufführen.

So ist es auch hier wie bei allen Erklärungsmodellen: das welches die meisten Aspekte abdeckt, gilt als das richtige, bis ein besseres gefunden wird. 

 

 
 

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Domain-Weltkarte

Tarik Özbicen  vLine  30. März 2009 17:54   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Seit kurzem können Blogger jeden Alters eine sehr schicke, wie ich bereits sehen durfte, Weltkarte mit sämtlichen Domains, die diese Welt zu bieten hat gewinnen. (Anm.: ich berichtete bereits über Domains).domain-weltkarte.jpg

Das Material scheint ganz edel zu sein und würde bei uns im Büro gut passen, wie ich finde. Es gibt überraschender Weise nur eine einzige Bedingung die der Glückliche erfüllen muss. Und das ist ein Blog- oder Twittereintrag, über diese Weltkarte, den man dann nach 1-2 Wochen sein "Eigen" nennen darf.

Das bedeutet, dass jeder Blogger einfach einen kurzen Text über den Veranstalter dieser Aktion berichtet, erwähnt dass es Kostenlos sei und diesen Eintrag per e-Mail an aktion@united-domains.de sendet. Wichtig ist nur, dass man seine Postanschrift mit angibt, da sonst der Postbote ohne diese Belohnung das nächste mal vor der Tür steht.

Im übrigen hat die Weltkarte eine Größe von 120 cm x 60 cm und ist 29 € Wert! Nur ist mit der Verteilung leider schon am 31.03 Schluss, das bedeutet, dass man eigentlich nur noch morgen mitmachen kann. Eine Fortsetzung würde ich aber persönlich nicht ausschließen, man sollte also sein Glück probieren - es würde sich im Idealfall lohnen.
logo_ud.gif
Des weiteren wird diese Marketingstrategie fortgeführt, denn wenn man ein Bild von sich mit der Karte schießt und es anschließend an die Personen hinter united-domains.de sendet, hat man mit ein wenig Glück, die Möglichkeit in der Newsletter sein eigenes Bild zu sehen. Das schindet nicht nur Eindruck, nein es öffnet auch Wege zu neuen Besuchern seines eigenes Blogs. Na, wenn das nicht Grundgenug wäre, weiß ich auch nicht weiter.

Quellen: https://www.united-domains.de/images/teasers/domain-weltkarte.jpg
https://www.united-domains.de/images/logo_ud.gif
 
 

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Mein GWA Junior Agency Tag

Nicole Tappée  vLine  30. März 2009 12:13   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Ich hatte ja schon über den Erfolg des Kölner Teams berichtet, aber ich möchte auch nicht versäumen mein Kommentar zu den anderen Präsentationen abzugeben. Daher habe ich meine Notizen von dem Tag noch mal rausgekramt.

 

Insgesamt wurden 8 Konzepte von den verschiedenen Hochschulen präsentiert.

 

Das erste Team hatte die schwierige Aufgabe Zahnimplantate von Heraeus Kulzer an den Zahnarzt zu bringen, und dass wo doch ihre Analysen ergeben haben, dass die Ärzte Firmenvertreter gar nicht gerne empfangen (Ach!). Die Lösung der Studenten war zwar sehr witzig aufbereitet, aber aus meiner Sicht wenig zielführend. Eine Wahlkampf-Kampagne sollte die Kunden zu den Zahnärzten treiben.

 

Das nächste Team hatte mich mit einer sehr schönen Herleitung zunächst sehr positiv gestimmt. Toppits sollte sich neu positionieren. Da die Verbraucher Toppits hohe Qualität zuweisen, dennoch nicht bereit sind für Frischhaltefolie mehr Geld für bessere Qualität zu zahlen, sollte Toppits sich mit seinen Produkten stärker im "Wellnessmarkt" einbinden. Hört sich so kurz zusammengefasst vielleicht merkwürdig an, ist aber eine wirklich gute Idee. Frei nach dem Motto: "Ich will mir mit gutem Essen etwas Gutes tun? Dann muss ich es auch qualitativ-hochwertig aufbewahren um die perfekte Qualität des Essens zu gewährleisten." Als Slogan wurde "Respect Your Food" präsentiert. Bis dahin wirklich gut, aber dann kam die Umsetzung und die war furchtbar. Komplett an der Herleitung vorbei musste ich mir als Essen verkleidete Menschen angucken, die mal mit dem Konsumenten durch die Küche tanzten, mal als Masseur agierten oder einfach nur den Einkauf ins Auto laden. Das war zum Teil zwar urkomisch, ging aber als Kampagne gar nicht.

 

Als drittes folgte die Traumeel-Präsentation. Hier war ich sicherlich sehr voreingenommen :-) - aber die Präsentation war echt rund. Herleitung, strategische Ausrichtung und Umsetzung haben prima ineinander gegriffen.

 

Als letztes Team vor der Mittagspause mussten die Studenten aus Düsseldorf mit der Henkell-Kampagne ran. Während der Herleitung hatte ich gleich zweimal leichte deja-vu-Erlebnisse. Henkell Sekt sollte als eine Art "Danke Schön" positioniert werden (Slogan "Sag's mit Henkell") - bisher dachte ich, dass dafür Merci steht. Und auch die Idee das rote Band auf der Flasche wie eine Art Geschenkband zu nutzen, hat bei mir zunächst nur den "Ach, das kenne ich doch schon"-Effekt ausgelöst (Persil grüßt uns schließlich immer wieder mit der Geschenkbandpackung). Aber als uns dann die Umsetzung präsentiert wurde, war ich echt angetan. Die Welt der Freundschaft und die persönliche Einbindung des Kunden (persönliche Zugdurchsagen, Städteevents mit Grüßen via Videoleinwand oder Personenbezogene Anzeigen) haben mir sehr gut gefallen.

 

Nächste Woche erzähle ich wie es dann nach der Mittagspause weiterging.

 
 

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HIER

Patrick Mertens  vLine  30. März 2009 09:21   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Welche Seite wird wohl bei Google als erstes auftauchen, wenn man das Wort „hier“ eingibt – Es ist Adobe Reader! Nun fragt man sich eventuell, warum ausgerechnet Adobe Reader bei dem Wort „hier“ auftaucht. Werder die Worte Adobe – Reader enthalten das Wort „hier“ noch kann man im Metatext das Wort dieses Wort finden.
suchmaschinen-optimierung.jpg

Die Erklärung ist eigentlich ganz simpel – Die Suchmaschine schaut nicht nur auf die Seite von Adobe Reader, sondern auch auf die Seiten, die zum Adobe Reader Verlinken. Und wenn man nun mal scharf nachdenkt, steht unter unzähligen PDF Dokumenten: „Sollten Sie die Datei nicht öffnen klicken Sie hier um den Adobe Reader herunter zuladen.“ Die Suchmaschine verbändt somit also das Wort hier automatisch mit dem Adobe Reader.

AdobeReader.png

Man sieht also um seine Homepage für die Suchmaschine zu optimieren, genügt heutzutage nicht mehr ein Schöner Domainname. Eine Suchmaschine Filtert nach vielen Kriterien. So beachtet sie auch ob etwas groß geschrieben wurde ob Wörter unterstrichen wurden. Es ist „Suchmaschinentechnisch“ also nicht gerade Sinnvoll an oberster Stelle Seiner Startseite riesig Herzlich Willkommen zu Schreiben – denn wer gibt in eine Suchmaschine schon „herzlich willkommen“ ein um einen Dienstleister zu finden. Die Suchmaschine ist ebenfalls in der Lage Trickser auffliegen zu lassen – man sollte es zum Beispiel unterlassen Text in der Hintergrundfarbe auf seiner Homepage darzustellen. Solch eine „Schummelei“ wird nämlich nicht nur ignoriert sondern sofort abgestraft.
 
 

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Kalkulation

Tarik Özbicen  vLine  27. März 2009 09:00   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Da wir ja nun mittlerweile seit einigen Wochen an unserem Magentoprojekt werkeln, war eine baldige Kalkulation unabdingbar. Aus diesem Grund, saßen wir zu dritt am Mittwoch Abend da und wollten mal schauen, wie wir mit unserem Budget umgehen und ob wir damit zurecht kommen.
329050_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.de.jpg
Eine einzige Kalkulation ist normalerweise nicht ausreichend für Projekte jeglicher Art. Denn man kann eine "Must have" Kalkulation durchführen, eine inkl. "Nice to have" und direkt danach einen Kompromiss kalkulieren.

Bedingt durch einen Budgetlimit, haben wir uns somit auf die "Must have" Kalkulation gestürzt. Es galt sämtliche Produktionsabschnitte anzugeben und diese sozusagen zu gewichten.

Durch unseren Peilwert des Budgets, konnten wir die Rechnung von unten beginnen und somit rückwärts rechnen. D.h. Selbstkosten bestand aus einigen Punkten, wie z. B.:

Da die Projektplanung am vorgestrigen Abend abgeschlossen war, konnten wir genaue Zahlen der bisherigen Kosten gut ausrechnen und es vom Budget abziehen. Was halt ernüchternd war, denn wer kennt das nicht, wenn man in einem Topf mehr Geld braucht, nimmt man es sich aus einem anderen. Worauf wiederum an dieser Stelle wieder Geld fehlt. Jedenfalls gibt es an einigen Stellen in einer Kalkulation die Möglichikeit, die Gewichtung zu verteilen.
365113_R_K_B_by_Gerd-Altmann--geralt-_pixelio.de.jpg
Und zu guter letzt haben Patrick und ich erfahren, dass wir Azubis, Unmengen an Summen kosten würden.

Quellen: © Gerd Altmann / PIXELIO
© RainerSturm / PIXELIO
 
 

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