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MTRA - bald ein ausgestorbener Beruf

Scheibenschneider  vLine  31. Mai 2008 21:59   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Ja richtig - keine Frage sondern eine Tatsache. Und es interessiert niemanden.

Sicherlich, in der Gesellschaft ist unser Beruf so gut wie unbekannt. Aber sollten die Patienten nicht trotzdem darüber informiert werden, von wem sie untersucht und behandelt werden?
Ich beobachte seit vielen Jahren eine massive Umstellung der Beschäftigung von ausgebildeten, qualifizierten MTRA hin zu ArzthelferInnen und - noch schlimmer - nichtmedizinischem Personal. Letzteres ist nicht nur absolut unverantwortlich sondern auch gesetzwidrig. Aber wen interessiert schon ein Gesetz, wo es ja nicht mal kontrolliert wird? Lasst die Verkäuferinnen, Sekretärinnen, ja sogar Polizisten auf die Kranken los: Wenn was übersehen wird - na und? Keine Behandlung - keine Kosten.
Auch wieder gespart. Wenn was passiert? Wird schon keiner erfahren. Haarsträubend. Und der Patient: ahnungslos.
Die Anforderungen und die Technik werden in unserem Beruf immer komplexer, komplizierter, innovativer. Man spricht von 64-Zeilern und 3 Tesla - gerade jetzt braucht man fundiert ausgebildetes, hochqualifiziertes Personal, welches mit den neuen Geräten im fünf- und sechsstelligen Eurobereich umgehen kann und weiss, was es tut. Und vor allem: Was es den Patienten ANtut.
Aber nein: Man lässt angelernte "Knöpfchendrücker" auf das Equipment und den Patienten los. Mir kann niemand erzählen, dass es an den sinkenden Honoraren liegt. Jeder weiss bescheid über radiologische Praxen und deren Umsatz.
Anfrage an die zwei deutschen Berufsverbände dtva und VMTB. Anworten: Lapidar, unter den Tisch kehrend, uninteressiert, unengagiert.
In wessen Verantwortung liegt das Dilemma nun? Gesetzgeber? Radiologen? Könnte der Patient Einfluss darauf nehmen? Ich weiss es nicht. Und ich fühle mich alleingelassen und machtlos.
In diesem Sinne: Happy Imaging!

 
 

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GLAESKLAR

Barbara Buschow  vLine  31. Mai 2008 16:35   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Lieber Herr Glaeske,

anbei übersende Ich Ihnen meine kleine Wunschliste mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs, die ich alle gerne kaufen würde, wenn Sie mir den jeweiligen Händler nennen, der sie ca. 40% unter dem Listenpreis anbietet:
- ein neues BMW Cabrio
- ein Gucci- Handtäschchen der neuesten Kollektion
- ein paar „Manolos“ (das sind Schuhe - ..wissen Sie als Mann vielleicht nicht)
- eine Ray Ban Sonnenbrille
- ein Liter Milch für 30 Cent
-
-
- ...ach ja und Ich wollte dieses Jahr Urlaub auf Mauritius machen – sollte aber bitte nicht mehr kosten als zwei Wochen Sauerland!

Nachdem ich Ihr Interview im Stern gelesen habe ist mir nämlich glasklar was Wettbewerb bedeutet und ich bin der festen Überzeugung, dass es für Sie ein Leichtes sein wird mir die Dinge auf meiner Liste so günstig zu besorgen – andernfalls könnten Sie Hersteller und Händler ja beim Bundeskartellamt anzeigen, die haben dann ja wohl sicher illegale Preisabsprachen getroffen – oder?
Es ist mir dabei übrigens auch völlig egal, ob der von Ihnen ausfindig gemachte Inhaber des Autohauses, Optikergeschäftes oder Reisebüros ganz allein in seinem Laden steht, Hauptsache Preis, Service und Leistung stimmen und ich muss nicht ewig lange anstehen...
Sorge bereitet mir allerdings die Sache mit der Milch, das dürfte für Sie vielleicht etwas schwieriger werden, wo doch jetzt die Bauern ihre Milch lieber in den Ausguss schütten, als sie zu einem nicht-kostendeckenden Preis an die Discounter zu verschleudern.
Die haben wahrscheinlich das mit dem Wettbewerb noch nicht so richtig verstanden. Eventuell ist da noch etwas Aufklärungsarbeit vonnöten. Erklären sie es denen doch einfach analog zum Apothekenmodell: Es gibt sowieso zu viele Bauern, wenn die Hälfte weg ist geht es den anderen wieder etwas besser und wir Verbraucher können den Preis vielleicht auf 20 Cent drücken!
Ich werde derweil weiter an meinem „Experten und Politikermodell“ arbeiten – Sie wissen schon: Es gibt sowieso zu viele und wenn der Großteil weg ist zahl ich vielleicht endlich weniger Steuern und Sozialabgaben....



 
 

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Honorarzuwächse nur bei Fallzahlsteigerungen

Sven Rothfuß  vLine  29. Mai 2008 11:10   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Honorarbegrenzungsregelungen, welche unterdurchschnittlich abrechnenden Praxen einen Honorarzuwachs nur bei Fallzahlsteigerungen ermöglichen, sind rechtmäßig. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) in seinem Beschluß vom 06.02.2008 – Az. B 6 KA 64/07 B – entschieden.

Entscheidungsgrundlage war der Honorarverteilungsmaßstab der KV Nordrhein bis 2002, welcher als Honorarbegrenzungsregelung praxisindividuelle Individualbudgets vorsieht. Nach einer Aufbauphase sind die Praxen danach auf das ihnen zugewiesene Individualbudget beschränkt. Zuwächse auf dieses Budgets bis zum Fachgruppendurchschnitt werden nur gewährt, wenn neben einer Erhöhung des Leistungsaufkommens auch eine Fallzahlsteigerung erfolgt ist. In ständiger Rechtsprechung weist das BSG vorab darauf hin, daß es auch unterdurchschnittlich abrechnenden Praxen in effektiver Weise ermöglicht werden muß, den durchschnittlichen Umsatz der Arztgruppe zu erreichen. Diese Vorgaben werden nach Auffassung des BSG aber auch dann erfüllt, wenn die Gewährung von Honorarzuwächsen für unterdurchschnittlich abrechnende Praxen davon abhängig gemacht wird, daß auch eine Fall- bzw. Patientenzahlerhöhung vorliegt. Der Arzt müsse in diesen Fällen auch seine Fall- bzw. Patientenzahl gegenüber dem Referenzzeitraum gesteigert haben. Denn die Steigerung der Fall- bzw. Patientenzahl sei vom BSG immer als typische Konstellation angesehen worden, die für einen gewissen Erfolg des Arztes im Wettbewerb um Patienten Indizcharakter haben kann.

Das BSG läßt allerdings offen, ob auch die Kombination einer notwendigen Fallzahlsteigerung mit dem Erfordernis einer Steigerung des anerkannten Leistungsbedarfs zulässig ist, oder ob die Erhöhung der Zahl der behandelten Fälle das einzige Kriterium für einen Honorarzuwachs sein muß.

RA Sven Rothfuß
Fachanwalt für Medizinrecht
Dr. Halbe - Rechtsanwälte
www.medizin-recht.com
 
 

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Kollaborativ: WikiProteins

Georg Graf von Westphalen  vLine  28. Mai 2008 18:40   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Das WikiProfessional-Project hat gerade sein erstes Beta-Wiki gelauncht:
logo_lwikipro.jpg
"WikiProteins is a place where biologists can collectively annotate an enormous database of proteins, a database culled from the best open science journals in the field. The new paper describes a major advantage to this approach. Traditionally, biological information has been divided between two approaches: data mining, which involves parsing existing information to identify semantic content and connections within it, and curating, which involves expert, manual analysis of data. By importing information from both types of sources, WikiProteins should theoretically contain the best properties of both types of data: reliable information supplied by experts and potential connections among data that haven't previously been explored.

The paper provides a number of measures of the success of this approach. For one, the import process has identified over a million individual authors, and a similar number of concepts that connect them and the other items stored in the database. The different data sources also seem to have paid off, as the authors determined that well over half of the protein-protein interactions brought in from curated databases could not have been identified by data-mining PubMed abstracts.

In calling for biologists to get involved in the beta process, the people who generated WikiProteins have a number of roles in mind. For starters, they expect that the data mining process has generated a significant number of spurious connections, and hope that the community will help in pruning those. For example, they noted that the gene abbreviation "CLB2" mapped to at least five different genes (depending on the organism), as well as a material used in dentistry, Clearfil Liner Bond 2; manual intervention may be needed to sort these out. They're also hoping that contributors will simply dump sentences from the literature into WikiProteins in order for them to be indexed and further connections mined."
(Quelle: Ars Technica)

 
 

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Halbgötter?

Nadine  vLine  28. Mai 2008 14:53   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Ja, das stimmt. Ärzte sind auch nur Menschen. Aber ich würde mal sagen: zum Glück! Wer hat schon Bock auf diese Pseudo-Halbgötter in Weiß a la „Sachsenklinik“ oder so’n Quatsch? Mein Chef ist sehr menschlich, auch wenn er in günstigem Licht ein bisschen was von George Clooney hat. Und seit er mit mir vor kurzem über seine Ehekrise geredet hat, kommt er mir viel entspannter vor. Er zwinkert mir zu, wenn wir uns zwischen Tür und Angel mal begegnen, und lässt sich ab und zu auch mal wieder in der Teeküche in einen harmlosen Plausch verwickeln. Vielleicht hat sich ja mit seiner Frau ein bisschen was getan. Ich hab mir auf jeden Fall überlegt, dass wir als Praxis mal wieder privat was zusammen machen müssen. Wir Mädels bringen unseren Chef auf andere Gedanken. Wir gehen schick essen und danach tanzen, oder so was. Würd mich sowieso interessieren, wie der Chef sich so bewegt in einer Disco oder einem Club. Und was für Musik der hört. Hört der überhaupt Musik? Und wenn ja, welche? Keine Ahnung. Stimmt schon, man hängt den ganzen Tag auf einander, aber man kennt sich kein bisschen. Ich such schon mal ein schönes Restaurant raus. Die Firma zahlt, ist schließlich immer noch so ne Art Notfall. Mal sehen, was die anderen von der Idee halten.
 
 

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