Melanie
30. November 2007 21:09
Es ist ja nicht mehr so, dass der Arzt verordnet, der Apotheker holt das entsprechende Medikament aus der Schublade und der Kunde geht zufrieden nach Hause. Nein, nicht das alles entsprechend umfangreicher und bis zur letzten Ziffer eingegeben werden muss, jetzt stellt sich auch noch die Frage "aut idem" oder "ATC"?
Alles eine Frage der Komissionen sowie natürlich der Krankenkassen, logisch. Die Kassen entmündigen den Bürger und füttern ihn mit Rabattartikeln. "Ja dann zahl ich eben drauf." Von wegen, Rabattartikel ist Gesetz, nichts geht. Und jetzt mucken die Ersatzkassen auf und wollen jeden noch so kleinsten Regelverstoss mit Regressen bestrafen. *Pling aut idem auf dem Schirm, volle Konzentration und Rabattartikel raussuchen. *Pling ATC auf dem Schirm, ja und jetzt? Sollen wir jetzt dem Kunden erklären, dass wir da jetzt zuerst mal die Indikationen auf Gleichheit untersuchen müssen um ihm dann das für ihn geeignete Arzneimittel mitgeben zu können? Was sagt eigentlich der Arzt dazu? "Ja weiss der Doktor das den nicht? Warum schreibt er nicht gleich das Entsprechende auf?" Und was passiert eigentlich wenn der Patient eine Nebenwirkung erlebt und der Doktor dann nach Ansicht der Packung böse sagt: "Das habe ich aber so nicht verordnet." Wissen die Kassen eigentlich was Sie da machen? Und diese Bürokratie ist wirklich eine Katastrophe. Dokumentieren Sie nicht lieferbare Medikamente, wir kommen in zwei Jahren und fragen da nochmal genauer nach. Die tägliche Faxschwemme von Firmen sowie Krankenkassen: Juchee Verlängerung/Erneuerung der Rabattverträge 2008. Auch wir sind mit dabei. Sie brauchen keine Software mit Vergleichen mehr bemühen, wir sind sowieso die billigsten.
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Nadine
30. November 2007 16:24
Ich hab mich dann für eine Jeans entschieden und gegen einen Rock. Ich dachte mir, dass das einfach praktischer aussieht. Und die wollen ja schließlich, dass ich ordentlich mit anpacke. Aber dieser erste Tag war voll daneben. Den hätten die sich auch sparen können. Und ich mir auch.
Es ging schon damit los, dass morgens mein Auto abgeschleppt war, weil ich zu blöd zum Parken bin, und ich völlig abgehetzt in der Praxis ankam. Zum Glück hab ich's nicht so weit. Meine Laune war natürlich auch im Keller. Das macht sich nicht gut an einem ersten Arbeitstag. Vor allem, weil man mir meine aktuelle Stimmung immer gleich anmerkt. Naja, meine beiden Kolleginnen waren trotzdem nett zu mir und wollten nach Praxisschluss mit dem Herrn Doktor und mir auf meinen Einstand anstoßen. Aber dazu hätte der erstmal auftauchen müssen. Er kam aber ewig nicht. Und an sein Handy ist er auch nicht gegangen.
Dass der Chef verschwunden war, war sogar doppelt doof. Einerseits hat sich das Wartezimmer mit ungeduldigen Patienten gefüllt. Und andererseits saß ich nur dumm rum, weil ich nix Gescheites zu tun hatte. Eigentlich sollte mich der Herr Doktor noch vor Praxisöffnung in meine ersten Aufgaben einweisen. Aber ohne den Doc geht das natürlich schlecht.
So kam ich mir vor wie ein Allergie-Patient in der Tierarztpraxis. Ich hab meinen Kolleginnen bei ihrer Arbeit am Empfang über die Schulter geschaut, aber wirklich helfen konnte ich auch nicht. Und die hatten auch keine Zeit, mich irgendwie zu beschäftigen, weil sie genug damit zu tun hatten, die nörgelnden Patienten bei Laune zu halten. Ein Schei...-Tag.
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Frank Antwerpes
30. November 2007 12:50

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Kai Lübke
30. November 2007 02:28
Was tut man eigentlich, wenn einem die Charts zu langweilig sind?
Remix war vorgestern. Heutzutage lockt es keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor, wenn jemand einen Song um 3 Minuten verlängert oder das Tempo auf 125 bpm aufdreht.
Remakes sind von gestern. Meist zeugt es nur von mangelnder Phantasie, wenn Shawn Kingston sein "Beautiful Girl" auf "Stand by me" aufbaut oder "Crying at the discotheque" bei "Sailor" samplet.
Mashups sind, wenn gut gemacht, eine Möglichkeit, aus zwei (oder mehr) Songs einen neuen zu bauen, der mehr ist als die Summe seiner Teile. Im Gegensatz zu den früheren bemühten Versuchen, die man u.a. in "MTV Mashups" bedauern durfte, ist das Niveau mittlerweile dank Internet erstaunlich hoch. Auf Youtube kann sich jeder dem öffentlichen Wettbewerb stellen. Und es zeigt sich, daß die wirklichen Könige unter den Produzenten nicht frech klauende Promis wie Dieter B. oder Timbaland sind, sondern lokale DJ-Geheimtips aus Kanada oder dem fernen Osten.
Ein paar schöne Beispiele für den A-ha- äääh Aha-Effekt, Motto "Daß das zusammenpaßt...", sind:
ABBA vs. 50 Cent - "Queen of da club"
Amy Winehouse vs. Eric Clapton - "Tears dry on their own"
Und da sage noch einer, auf Youtube gäbe es nur Katzenvideos. Ach nein, das waren ja die Blogs.
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Barbara Buschow
28. November 2007 23:26
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