Barbara Buschow
30. April 2007 20:30
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Ulrich Pietrek
29. April 2007 22:38
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Barbara Buschow
26. April 2007 18:49
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Barbara Buschow
24. April 2007 21:51
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Ulrich Pietrek
24. April 2007 15:31
Ein Kennzeichen unserer Zeit ist die Häufung von Belanglosem, das sich wichtig gibt. Da schießen Castingshows und Schönheitswettbewerbe wie Löwenzahn aus dem Boden. Hüften werden geschwungen, Grimassen gezogen und Töne gequält:
Am Ende gewinnt der meist Beliebte mit dem schönsten Schein und dem besten Gehabe - Sorry! Sicher kann der auch was - Betonung auf "was!?".
In der Standespolitik verhält es sich nicht anders: Immer nach dem Echo der Zeit. Wichtige Gebärden mit wichtigen Schwingungen verbinden und im richtigen Moment die Tasten eines x-beliebigen Instrumentes anschlagen. Tönen tut's allemal!
Dem stehen die scheinbar wirkungslos stillen und unscheinbaren, aber lebensnowendigen Seinsweisen gegenüber. Das sind die Routiniers, die tagtäglich schweigend ihr Werk verrichten - ohne Ton und Klage!
Das sind diejenigen "einfach strukturierten" Geister, die im "Herumhängen" Sinnhaftes entdecken; Requieszenz, Erneuerung, Tankladung...
Das sind die modernen Taugenichtse die auch ohne Eichendorff erkannt haben, dass wir sie dringend nötig haben, die Zeit des Müßiggangs und der Leere. Ja, auch die der Gedankenleere.
"Müßiggang ist aller Laster Anfang (the devil finds work for idle hands)" war der weltweite Beginn einer expandierenden Seuche, die uns heute aufzufressen droht...
Fazit: "Lächle über die Wichtigtuer und freue dich über jede scheinbar sinnlos verstrichene Stunde, denn sie bedeutet wahrhaft Leben!"
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