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Gesundheitsreform,was ist das?

Detlef Bernhardt  vLine  30. März 2007 13:24   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Hiermit stelle ich erst einmal die Frage was ist das,die Gesundheitsreform.
Die Gesundheitsreform in Deutschland kann eigentlich gar nicht durchgeführt werden,weil es noch keine
Krankenkasse gibt welche für diese Kosten aufkommt.
Stellen wir uns doch einmal eine Frage.
Wie kommt eine 83 (dreiundachtzig)-jährige Frau mit Alzheimer und Parkinson in eine Arztpraxis zu einem Ambulanten Termin?Alleinstehend und der einzige Angehörige arbeitet auswärts.
Diese Patientin kennt sich logischer Weise mit der Bürokratie nicht aus.Transportschein beim Hausarzt holen
und dann von der Krankenkasse genehmigen lassen,da Patientin nur Pflegestufe eins hat.
Was passiert jetzt,Patientin geht nicht zum Hausarzt weil sie nicht weis wo der Sitz ihrer Krankenkasse ist.
VERGESSEN!!!Jetzt kann die Krankenkasse sagen:Hurra wir haben Geld gespart!Patientin kommt dann mit einer Exsikkose ins Krankenhaus,weil sie ja nur ein bisschen abgenommen hat,von 70kg auf 49kg bei einer Körpergröße von 170 cm.Drei Tage wurde Patientin im Krankenhaus behalten und anschließend mit der Bemerkung entlassen das sie doch überhaupt nichts hat warum sie überhaupt im Krankenhaus lag.

Zweites Beispiel gefällig?
80.-jährige Patientin soll zum Zahnarzt gefahren werden.
Das selbe Thema nur etwas abgewandelt.
Patientin hat keinen Transportschein und soll zum Zahnarzt gefahren werden.Nach dem man sie daraufhin Aufmeksam gemacht hat das sie einen Transportschein brauch welcher auch noch genehmigt sein muss
schaute sie nur auf ihre Beine und fragte wie soll das gehen?Beide Beine amputiert!UND WIEDER HAT DIE KRANKENKASSE GELD GESPART!!!

So,und nun schmeißen wir Geld zum Fenster raus.

Rettungswageneinsatz bei einer gestürzten Person.
Variante A: Patient wird untersucht und es wird festgestellt das keine Verletzungen zusehen sind.
Theoretisch könnte man den Patienten zum Hausarzt fahren wiel insgesamt Kostengünstiger oder nicht?
RTW-einsatz plus HA = ???

Variante B:Vorgabe der Krankenkassen!
Patient untersuchen;feststellen das Patient nichts hat und ins Krankenhaus fahren wo Patient Internistich
ein paar Tage behandelt wird.Zeitraum ??????????Tage
RTW-einsatz plus ?????????? Tage Krankenhaus plus Heimfahrt mit Taxi = ???

Und so könnte man in den Pflegeheimen und auch in einigen Arztpraxen weiter machen und fragen stellen nach der Gesundheitsreform.

MFG
ein Rettungssanitäter
 
 

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Alltagsprosa III

Ulrich Pietrek  vLine  29. März 2007 22:45   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Wie wichtig sind Fragen nach dem Urknall?

Wie wichtig sind Fragen nach dem Tod?

Und wie wichtig sind Fragen nach der Gültigkeit der Stringtheorie?

Für die Kassenärztlichen Vereinigungen haben diese Fragen keine Bedeutung!

Wie wichtig sind dann die Kassenärztlichen Vereinigungen?

 

Wenn alles aus Fermionen und Bosonen besteht, was ist dann noch anders?

Wenn also auch die Kassenärztliche Vereinigung aus Elementarteilchen besteht,
dann ist sie so wie wir alle! Sie ist wahrscheinlich am Ende "Wir"!

 

Wenn wir schließlich die Kassenärztliche Vereinigung sind, sind wir dann nur Fermionen und Bosonen?
Und damit von jeglicher Verantwortung freizusprechen...

...zumindest hinsichtlich eines als unwahrscheinlich anzusehenden Zusammenstoßes
zwischen einem Gluon und einem Myon.


Ab Morgen beginnen für mich zwei Wochen Urlaub.
Den subatomaren Aktivitäten in meiner Hirnrinde zufolge scheint es,
als hätte ich ihn dringend nötig.

 
 

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Fortbildung- und dann ?

Heinrich Westphalen  vLine  28. März 2007 09:30   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Fortbildung ist Pflicht, ist zertifiziert. Mittwochs und am Wochendende gilt nicht Familie oder Spaß oder dolce vita, nein es gilt Fortbildungspunkte zu sammeln. Und so sammele ich die Punkte, laß mich updaten und bin am Ende theoretisch richtig gut drauf.
Aber am nächsten Praxistag kommt da wieder der Herr mit seinen schon seit langem unklaren Beschwerden und trotz aller Fortbildung weiß ich nicht weiter. Das Sonobild der Leber ist mir weiterhin unklar, obwohl ein MRT keinen Befund ergeben hat, aber wem soll ich trauen mir oder dem Radiologen. Mit welchem Kollegen kann ich die Befunde besprechen, mich austauschen, Meinungen untereinander di skutieren. Wo ist es möglich mit Kollegen außerhalb der Igel-Leistungen und dem down der Gesundheitspolitik und sich ergebender Bonus-Malus-Regelungen unklare Fälle zu besprechen ? Wo kann ich mich beraten lassen in unklaren Fällen. Oder bin ich so gut, dass ich- fortgebildet - alles weiß ?
Also ich glaube, dass wenn Besprechungen, Falldiskussionen, die in jeder Klinik Standard sind, nicht auch im Praxisalltag Einzug halten, dann vergessen Sie Ihre Fortbildung, dann Sie können Sie sie das Zertifikat an der Pinnwand der Praxis bestaunen. Und wem hat es geholfen ?
 
 

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DocCheck Special: Reproduktionsmedizin

Prof. Dr. Franz Fischl  vLine  27. März 2007 11:16   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchte auch ich Sie herzlich zum ersten Fachgruppenspecial des DocCheck Newsletters begrüßen. Den Anfang macht eine Schwerpunktausgabe zur Reproduktionsmedizin. Anlässlich der Mainzer Endokrinologietage, die sich dieses Jahr ebenfalls dieser spannenden Thematik verschrieben haben, hat DocCheck für Sie eine informative Publikation zusammengestellt.

Die Themen wurden so gewählt, dass sie sowohl den in der Reproduktion Tätigen, wie auch den Zuweisern und den an Reproduktion interessierten Kollegen wertvolles Wissen bieten. Ob internationale Richtlinien und Verordnungen, Therapieansätze oder die kontroverse Auseinandersetzung: das weite Spektrum dieser spannenden und immer wieder neuen medizinischen Disziplin wird in dieser speziellen Ausgabe des DocCheck Newsletters umfassend abgedeckt.

Ein Bericht von unserem Jahrestreffen ins Mainz darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

Mit kollegialen Grüßen,
Ihr Prof. Dr. Franz Fischl

 
 

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Alltagsprosa II

Ulrich Pietrek  vLine  25. März 2007 21:29   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Optimismus bedeutet die Sonnenseite des Lebens zu sehen.
Pessimissmus heißt die Wirklichkeit.

Optimismus ist in.
Die Realität ist out.

Beschönigen liegt in der Natur von Werbung.
Betrachten ohne depressiv zu werden, ist die Kunst des Schwarzmalers.

Wenn das Konto mit einem halben Zehner in den Miesen liegt,
dann haben wir falsch gewirtschaftet - oder zu viele Kinder gezeugt.

Wenn mein Klientel die hohen Laborpreise moniert,
dann sind wir mit dem falschen Labor assoziiert - oder haben die falsche Facharztausbildung abgeschlossen.

Wenn meine Frau (die keineswegs launisch nölt!) meine grauen Haare zählt,
dann wünschte ich, es wären Moneten.

Wer über fehlendes Geld jammern kann, dem geht es noch zu gut,
oder wie ein befreundeter Krankengymnast neulich gegenfragte:
"Soll ich dir den Kühlschrank füllen kommen?".

Eben auf hohem Niveau - das Gejammer - aber auf diesem sollten wir doch "leisten".
Morgen hebe ich meine Preise an - auf ein höheres Niveau:
"Jetzt bloß keine ketzerischen Äußerungen!"

Nächstens schreibe ich über "Unexistenzielles" - versprochen.

 
 

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