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peter Ploum  vLine  29. Juli 2006 19:28   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

17 Silberlinge

Frank Antwerpes  vLine  26. Juli 2006 19:31   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Ab dem 1.1.2007 können sich deutsche Ärzte und Apotheker über neuen Besuch freuen. Dann erscheint nämlich ein freundlicher Herr von der GEZ am Tresen - um Ihnen 17,03 Euro pro Monat für Ihren Internet-PC in Praxis oder Offizin abzunehmen.

Nein, das ist kein schlechter Scherz: Ab 1.1.2007 werden Sie ein kleines Notopfer von 204,36 Euro pro Jahr aufbringen müssen, wenn Ihre Praxis einen Internet-PC besitzt. Unabhängig davon, ob Sie damit nur Laborbefunde versenden oder nicht. Mit Ihrem Beitrag unterstützen sie dann den personell üppig bestückten, aber finanziell stets verarmten Medienapparat des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. So durchgewunken von den 16 Länderchefs, die natürlich zärtlich um den Erhalt ihrer Verkündigungsplattform bemüht sind.

Die 1.100 "kompetenten Mitarbeiter" der Gebühreneinzugszentrale werden auf diese Weise 168 Millionen jährlich mehr einnehmen und - nach Abzug der Personalkosten - an ARD und ZDF weiter leiten. Dafür dürfen Sie sich dann kostenlos Einschlafhilfen wie "Lindenstrasse" oder musikalische Kollateralschäden wie Florian Silbereisen auf den Praxis-PC streamen. Viel Spass dabei.

Wenn Sie etwas dagegen tun wollen: Den Aushang für Ihre Praxis oder Apotheke bekommen Sie hier.

GEZ


 
 

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Ball paradox

Frank Antwerpes  vLine  20. Juli 2006 15:48   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Man höre und staune: die Krankenkassen wollen nach den Ferien eine bundesweite Informationskampagne zu starten, "um Versicherte, Medien und Politiker mit den negativen Auswirkungen der Gesundheitsreform zu konfrontieren". Und natürlich finden sie dabei die vollmundige Unterstützung von Deutschlands größtem Bestattungsunternehmen für Reformansätze (VERDI).

Ganz recht - eben jene Kassen wollen "aufklären", die seit Jahren nur eine Lösung zur Behebung der Probleme im Gesundheitswesen kennen: Die Beitragserhöhung. Erst vor wenigen Tagen haben sie uns staunenden Beitragszahlern verkündet, dass 0,5% Beitragserhöhung im nächsten Jahr auf keinen Fall ausreichen werden.

Frage: Was würden Sie mit einer Bank machen, die Ihnen erzählt, dass niedrigere Kontogebühren schlecht für Sie sind? Und die Ihre Einlagen dazu nutzt, reichlich Informationsmaterial zu diesem Thema zu drucken. Richtig! Sie würden sie wechseln. Nur das ein GKV-Versicherter diese Möglichkeit leider nicht hat. Deshalb muss er tatenlos zusehen, wie gut bezahlte Kassenfürsten seine Beiträge für eine Profilneurosen-Kampagne verpulvern. Wenn der Beweis fehlte, dass da irgendein fundamentaler Fehler in unserem Gesundheitssystem steckt - nun ist er erbracht.

Keese
Der neue Gesellschaftsraum der Krankenkassen. Sogar das Motto stimmt.
 
 

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Norbert's Vermächtnis.

Frank Antwerpes  vLine  17. Juli 2006 14:43   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Jetzt haben wir es endlich schriftlich: Die Rentenversicherung ist möglicherweise verfassungwidrig. Grund: Wer heute einzahlt, kann mit einer Negativerzinsung seiner Beiträge rechnen. Arbeitnehmer, die 2 und 2 zusammen zählen konnten, haben das allerdings schon vor den Experten gemerkt...

Ich möchte an dieser Stelle Norbert Blüm mit einer kleinen persönlichen Widmung bedenken. Hat das gemütliche kleine Dickerchen uns doch jahrelang weis machen wollen, die Renten seien "sicher". Selbst heute ist der Zwangsoptimist noch dieser irrigen, mittlerweile durch Atherosklerose gefestigten Überzeugung. Das Dumme daran: Wir können Norbert Blüm ("Der netteste Polit-Opa der Republik") leider nicht zur Rechenschaft ziehen - statt dessen erhält er für seine kompetente Amtsführung eine ebenso stattliche wie staatliche Ministerpension von 10.600 Euro monatlich. Ein Trost bleibt uns: 2001 war Norbert Blüm "Brillenträger des Jahres" - wahrscheinlich ist er damit der erste deutsche Politiker, der für seine Kurzsichtigkeit ausgezeichnet wurde.

Rente
Politkabarett für Fortgeschrittene.
 
 

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Wirtschaftlich verordnen ohne Malus...

Georg Graf von Westphalen  vLine  12. Juli 2006 11:06   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Das neue Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG vom 01. Mai 2006) stellt viele Kollegen vor etliche Probleme. Die neu entwickelte "Transparenzliste AVWG" von pharamzie.com und DocCheck Pro stellt eine wertvolle Hilfe beim wirtschaftlichen Verordnen dar:

  • Preisliche Gegenüberstellung von Festbetragsgruppen und Original- und Reimport-Medikamenten.

  • Begutachtung von Bonus-Malus-Aspekten des AVWGs

  • Auswirkungen auf Erstattungen durch die GKVen, Mehrzahlungen und Zuzahlungen durch den Patienten.

  • Auswirkungen auf die Rabattierungen der Hersteller und der Apotheken


Ergänzt werden die übersichtlichen tabellarischen Informationen durch kompakte ökonomisch-pharmazeutische Informationen zu den gelisteten Arzneimitteln. Der große Vorteil der Transparenzliste liegt darin, dass die gleichen Daten zugrunde liegen, wie bei dem ABDA-Artikelstamm (Datenurheber ist die ABDATA Pharma-Daten-Service). Die Daten der Transparenzliste werden jeweils zum 1. und 15. eines Monats (14-tägig) aktualisiert. Sie enthält Informationen zu über 300.000 Pharmazentralnummern.

Alle Funktionen der Transparenzliste AVWG können ab 3,83 Euro/Monat zusammen mit vielen anderen hochwertigen Premiumservices über DocCheck Pro aktiviert werden. Der neue Abodienst DocCheck Pro bietet Ihnen "Medizin-Websites für Besserklicker" - hier anmelden oder unverbindlich informieren.
 
 

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