Mehrwertsteuer, Reichensteuer, Krankenkassen-Soli, Kürzung der Pendlerpauschale - jetzt wissen wir es: der Reformeifer der großen Koalition beschränkt sich vor allem auf die Installation neuer Drainage-Systeme. In den zentralen Fragen hat sie keinen Plan. Entbürokratisierung - Fehlanzeige. Umgestaltung der Sozialsysteme - keine Spur.
Statt dessen soll das stotternde Füllhorn staatlicher Transferleistungen durch neue Steuern auf Vordermann gebracht werden. Angeblich findet das die Mehrheit der Deutschen gut. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie den Staat immer noch für einen prima Kumpel halten, der alle Existenzhärten glatt bügelt.
Das Gegenteil ist der Fall. Von jedem Steuereuro sieht man allenfalls 25 Cent in Form staatlicher Dienstleistungen wieder. Der überwiegende Teil wandert in Personalkosten und den Schuldendienst - verschwindet also einfach. Deshalb bezahlen wir alle brav unseren Reisepass extra und können uns sicher bald auch auf die PKW-Maut freuen. Das kräftige Drehen an der Steuerschraube wird darum keinen großen Segen bringen, allenfalls ein paar Extra-Gutachten für treue Partei-Kumpels.
Im Jahr 2035, wenn die heute 30jährigen in Rente gehen, werden sie sich wünschen, die schwarzrote Weichspülelite um Angela Merkel nachträglich zur Rechenschaft ziehen zu können. Dann ist es jedoch zu spät.
HopeLab, eine amerikanische Non-Profit-Organisation, hat Anfang April den ersten EgoShooter für Kinder mit Tumorerkrankungen gelauncht: Re-Mission. Das Programm führt den Spieler auf eine Jagd gegen maligne Tumorzellen. Ein Nanobot namens "Roxxi" wird dabei durch den Körper geflogen. Als "Waffen" stehen an Bord unter anderem Chemotherapie, Bestrahlung und gesunde Ernährung zur Verfügung. Die Mission ist einfach: Vernichte möglichst viele Tumorzellen. Das Spiel zielt darauf ab, das Selbstbewusstsein und die Abwehrkräfte junger Tumorpatienten zu steigern.
Dahinter steckt mehr als nur Spielerei: Hopelab hat die Software in einer Multicenterstudie mit 375 jungen Tumorpatienten getestet. Durch das Videospiel konnte die Compliance der Teilnehmer bei der Chemotherapie deutlich gesteigert werden.
Zum ausklingenden Osterwochenende noch schnell ein Tipp, der die Produktivität aller Wiki-Worker immens erhöhen sollte.
Die Wikipedia-Toolbar ist Erweiterung für Firefox, die beim Editieren von Wikis Zeit, Nerven und ein gutes Stück Hornhaut auf der Fingerbeere sparen kann.
So steht nach der Installation eine feine Toolbar zur Verfügung, mit der Links, Formatierungen und vieles mehr per Knopfdruck und nicht durch ''' und [[]] gesetzt werden können.
Um die Toolbar auch mit dem Flexicon nutzen zu können, sollte man in den Einstellungen flexicon als Schlüsselwort angeben, damit die Toolbar bei allen Seiten, die ein Flexicon im URL enthalten, eingeblendet wird.
Das Problem der meisten Hörgeräte ist, dass sie alles verstärken - also auch unwichtige Umgebungsgeräusche. Schwerhörigen fällt es deswegen oft schwer, der Kommunikation zu folgen.
Eine Erfindung aus den Niederlanden schafft jetzt Abhilfe. "Varibel" ist eine Brille mit eingebauten kleinen Mikrophonen, die gezielt den Schall verstärken, der aus der Blickrichtung kommt. Auf diese Weise kann der erwünschte Sound von den lästigen Hintergrundgeräuschen getrennt werden.
Das Gerät soll bereits ab Mitte April in Holland erhältlich sein. Mehr Information auf der Website.