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Der Serientäter.

Frank Antwerpes  vLine  28. Februar 2006 21:17   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Keine Woche vergeht, in der der rastlose Mahner aus dem Kreis Düren uns nicht mit dem feinen Singsang seiner Stimme erfreut. Wenn ein Mann die Mikrofone liebt, dann ist es Karl Lauterbach. Die Ideen scheinen sich so dicht gedrängt in seinem Neocortex zu stapeln, dass er einfach aus Platznot Statements abgeben muss. Dabei schöpft er dann gerne aus dem Vollen und ist fast so ausladend wie die Bagger in der Braunkohlengrube seines Heimatortes Niederzier. Und auch bei der Ergiebigkeit seiner Ideen konkurriert er mit dem offenen Tagebau: Auf 1 kg Kohle kommen 5,7 kg Abraum.

Gestern erst füllte er die Webseiten mit einem neuen, schönen und überaschenden Vorschlag: Dem "Gesundheits-Soli". Mit ihm soll Geld in die leeren Kassen gespült werden und die Umstellung der Krankenversicherung für Kinder von Beitrags- auf Steuermittel finanziert werden. Es wäre "gerechter", wenn die Gesundheitsversorgung nicht nur über Löhne und Gehälter bezahlt würde.

So weit, so gut. Die aktiven Beitragszahler werden begeistert sein, wenn Sie nicht nur für immer höhere Beitragssätze eine immer eingeschränktere Leistung erhalten, sondern demnächst dafür noch eine Bonus-Zahlung entrichten sollen. Noch mehr staatlich kontrollierter Kaufkraftentzug - ist Lauterbach schon so weit ins Abseits geraten, dass er jetzt zu billigen Splatter-Effekten greifen muss?

Das scheint selbst der rheinischen Frohnatur Ulla Schmidt sauer aufgestoßen zu sein. So heißt es heute aus dem Gesundheitsministerium: Lauterbach sei "in die konzeptionelle Arbeit zur Vorbereitung der Gesundheits-Finanzreform in keiner Weise eingebunden". Autsch. Das muss Karl weh getan haben.
 
 

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Die Macht der Klingen

Kai Lübke  vLine  26. Februar 2006 13:47   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 

Als langjähriger Freund der Ganzkörper-Naßrasur muß ich ja auch gelegentlich mit der Zeit, sprich dem Fortschritt auf dem Gebiet der sanften und schonenden Haarentfernung gehen. Schon seit einigen Jahren vertraue ich dabei auf die Kraft der zwei Herzen drei Klingen aus dem Hause Gillette in Gestalt des formschönen "Mach 3". Zumindest graust es mir seither, wenn ich notgedrungen - weil ungeplant aushäusig übernachtend und daher ohne mein 3-koffriges Pflegeset unterwegs - mal einen der typischen Billig-Einweg-"Aldi-hatte-noch-5-Stück-für-1-EUR"-Plastikrasierer benutzen muß. Das wird dann meist eine SM-Session der unerwünschten Art.

Nun führt mein Lieblings-Einkaufsladen (dies teils wegen der reinen Bequemlichkeit durch örtliche Nähe, teils wegen der überaus niedlichen Azubinen, die man dort in sexy Grünkitteln bei so erotischen Tätigkeiten wie "Butterbecher einräumen" oder "Leergut wegschaffen" beobachten kann) schon seit Wochen keine Ersatzklingen mehr für mein geliebtes Überschall-Werkzeug. Entweder wurden sie so klammheimlich und abrupt aus dem Sortiment genommen wie mein vergötterter Martini d'Oro oder die stark behaarte Mittfünfzigerin von umme Ecke hamstert dort immer gleich den Monatsvorrat - ich weiß es nicht. Jedenfalls blieb mir Freitag nur der Verzweiflungsgriff zu einem Konkurrenzprodukt - dem gleich mit vier Klingen antretenden Topmodell von Wilkinson. Technisch und optisch so etwas wie der Umstieg von der E- in die S-Klasse oder vom Porsche in den Ferrari. Die Frage also war nur: würde er halten, was er verspricht?

Natürlich sind n+1 Klingen nicht automatisch besser als n Klingen - General Grievous würde dies bestätigen, wenn Obi-Wan Kenobi ihn in "Star Wars Episode III" nicht so gründlich in seine Einzelteile zerlegt hätte. Aber tatsächlich: der mächtige Vierer rasierte mich genau so gründlich wie der flotte Dreier, fühlte sich aber dabei noch sanfter an. Ob das an dem vorgeschalteten Schutzgitter liegt, kann ich als klassischer Kopfmensch ohne Sinn für mechanische Abläufe schlecht beurteilen. In jedem Fall gehört dem Klingenmonster jetzt der beste Platz in meinem Bad, direkt neben dem Nacktfoto von... *ähem*, gut, das ist ein Thema für einen anderen Beitrag.

Bleibt abzuwarten, wie sich demnächst der motorbetriebene Mach3-Nachfolger oder vielleicht bald der erste 5-Klingen-Rasierer schlagen.


Womit ich mich am liebsten rasiere, wäre damit geklärt. Von wem ich mich am liebsten rasieren lasse, bleibt offen.

 
 

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Apoptose-Marker

Frank Antwerpes  vLine  24. Februar 2006 11:19   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Ein Team von Forschern des Massachusetts General Hospital hat jetzt mit Hilfe der Nanotechnologie ein Verfahren entwickelt, mit dem man Zellen markieren kann, bei denen der Zelltod (Apoptose) bevorsteht. Diese Entdeckung könnte insbesondere für Onkologen interessant sein, um ein rasches Screening-Verfahren zu entwickeln, dass den Erfolg einer zytostatischen Tumortherapie misst.

Ching-Hsuan Tung, Ralph Weissleder und Luisa Quinti verwendeten für ihr Verfahren magnetische Eisenoxid-Nanopartikel, die mit einem fluoreszierenden Protein-Marker besetzt waren. Dieser Marker bindet an Phosphatidylserin, das normalerweise nur intrazellulär vorkommt, bei apoptotischen Zellen aber an die Membranoberfläche gelangt. Die Markersubstanz bindet an das Phosphatidylserin an der Zelloberfläche und die apoptotischen Zellen können dann leicht mithilfe eines Fluoreszenz-Mikroskops nachgewiesen werden.

Die Originalarbeit wurde im Journal "Nano Letters" veröffentlicht.
 
 

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Adieu Spritze!

Frank Antwerpes  vLine  23. Februar 2006 12:51   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Die Zeit von Spritzen und Nadeln neigt sich dem Ende zu. Sontra, eine US-Firma, die sich auf medizinische Ultraschalltechnologie spezialisiert hat, erwartet die FDA-Zulassung ihres ultraschallbasierten Transdermalsystems innerhalb der nächsten 3 Jahre.

Die Technologie ist vielversprechend: Durch den Ultraschall werden winzige Löcher (25-125 micron) in das Stratum corneum der Haut gestanzt, durch die Medikamente verabreicht werden können. Vor allem Insulin soll auf diese Weise nadellos applizierbar werden.

Die neue Technologie eignet sich aber auch für die unblutige real-time Messung von Bioparametern wie Blutglucose oder Cortisol und eröffnet damit der Diagnostik völlig neue Möglichkeiten. Vielleicht macht der schnelle unblutige Wertescan das Praxislabor ja doch noch einmal attraktiv...

 
 

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Auf den Punkt gebracht

Kai Tiegelkamp  vLine  21. Februar 2006 16:26   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Heidewitzka - was für ein Header.

Atemschutzmaske gefällig?

Aber es scheint auch nichts zu geben, mit dem man kein Geld verdienen kann, bzw. versuchen kann damit Geld zu verdienen zu tun... ja. Hier, der Beweis.
 
 

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