ER und SIE in meiner Praxis

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Gedanken eines kritischen Paartherapeuten
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Woran merkt man gelandet zu sein?

David Wilchfort  vLine  11. Februar 2009 10:31   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
Ich stehe an der Käsetheke und weiß nicht welchen Leckerbissen ich mit nach Hause nehmen soll. Welche Entscheidung wird mir die Gewissheit geben, mich richtig entschieden zu haben? Mich quält die Wahl.

Schließlich bietet mir der Käseverkäufer, hilfreicher Weise eine kleine Kostprobe an. Das ist der Geschmack den ich suche! Jetzt habe ich ein zweifach gutes Gefühl. Zum einen freue ich mich über den Gaumengenuss und zum anderen über meine Befreiung vom Entscheidungsnotstand.

An Hand dieser Metapher erklärte ich heute einem Paar, warum es doppelt gut tut, wenn man spürt, dass man dem Partner gut tun kann.

Partnersuche ist die Suche nach einer Partnerschaft, in der man sich gegenseitig Freude machen kann. 1. Es ist schön zu spüren: „Mein Partner freut sich über mich.“ 2. Es ist schön zu entdecken: „Ich habe jemanden gefunden, in dem ich Freude erwecken kann.“

Ich vermute: Das Wohlgefühl in der Verliebtheit kommt zum einen, weil man spürt, dass man gemocht wird und zum anderen, weil man erleichtert ist, gelandet zu sein.

Das Landungsgefühl ist essentiell in einer Beziehung. Ich sehe oft Paare, die sich mit Unsicherheiten zermürben: „Ich weiß nicht, ob wir ein Kind bekommen sollen?" „Brauchen wir einen Ehevertrag?" „Soll ich den Fehltritt des Partners verzeihen?" All Jene, die sich diese Frage stellen, sind noch nicht im sicheren Hafen der Partnerbeziehung gelandet.

Der beste Weg, aus dem Entscheidungsnotstand herauszukommen, erscheint mir die Methode „Käsetheke". Beide Partner bieten sich gegenseitig Kostproben an, von denen sie annehmen, dass sie gut tun können. Wenn sich dadurch ein guter Geschmack einstellt, dann folgt auch bald das Landungsgefühl.

Können Sie den Zusammenhang nachvollziehen?
 
 

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#3 freiundfroh    13.02.2009 09:37

Also mir ist es egal ob Beispiel oder Metapher. DieWolf ist wahrscheinlich genau so ein Besserwisser wie mein Ex-mann.

#2 David Wilchfort    12.02.2009 09:59

An DieWolf: Ich verstehe, warum Sie meinen, es sei ein Beispiel und nicht eine Metapher. Viel wichtiger wäre es mir, von Ihnen zu erfahren, warum es ein schrecklicher Käs sei. Wenn Sie es schaffen könnten, mir dies in einer respektvollen Sprache zu erklären, dann wäre ich Ihnen sehr dankbar.

#1 DieWolf    11.02.2009 22:42

Metapher ist was anderes - das hier issn Beispiel - ein schrecklicher Käs obendrein. Von einem Mann des Wortes erwarte ich profundere Kenntnisse der deutschen Sprache. Bitte verschonen Sie uns mit derartigem Schwachsinn.

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