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So stell ich mir das vor...

Eva Hieronimus  vLine  24. Oktober 2008 19:02   Dieser Blog wurde von einer Privatperson erstellt und enthält persönliche Meinungen oder Erfahrungen.

 
... und manchmal klappt es auch. Ich spreche von der Zusammenarbeit von Arzt und Heilpraktiker. Und ich gebe zu, dass es schwerfällt, als Schulmediziner, Ausleitung, Entgiftung und Entsäuerung zu akzeptieren - manchmal sollte man aber mal nachfragen, was genau die werten Kollegen denn da tun, denn in diesen Bereichen tummeln sich ebenso viele Verfahren wie Therapeuten, manche sind gar nicht so schlecht. Um auf die Zusammenarbeit zurück zu kommen: Patientin B., umfangreich mit Psychopharmaka, Blutdrucksenkern, Diuretikum und Laxantien (habe ich etwas vergessen?- ach ja, Analgetika) therapiert, wurde von ihrem Mann in meine Praxis gebracht, da die Familie nach Alternativen suchte. Die -etwas betagte Dame- zeigte kaum Reaktionen, stolperte, es war schwer eine Anamnese zu erheben, geschweige denn, eine Ahnung vom Zustand vor Therapie zu bekommen. Ich setze grundsätzlich keine, vom Arzt verordneten Medikamente ab und weise, gerade auch bei so umfangreich versorgten Patienten, auf die Gefahr eines Absetzens hin. Also suchte ich den Hausarzt auf, der verwies an die Psychaterin. Ein Anruf, ein sehr netter Rückruf, ein weiteres Gespräch und die Medikamente wurden angepasst, bzw. umgestellt. Die Tatsache, dass die Pat. seit Einnahme der Medikamente regelmäßig stürzte war ihr nicht bekannt - liebe Ärzte, nutzt es doch, dass wir Heilpraktiker teilweise 1 h Zeit/ Patient haben, da erfahren wir viel mehr, als in den 3-GKV-Minuten in der Arztpraxis. Und viele von uns verteufeln nicht die Schulmedizin, werfen nicht mit Knochen oder pendeln nur! Ich erkläre gerne, was ich tue, schicke die Patienten zum Arzt, wenn nötig, schreibe auch einen Bericht und wünsche mir, im Sinne unserer Patienten, häufiger ein gemeinsames Vorgehen, wie in oben beschriebenem Fall! Ach ja, die Patientin lachte nach ein paar Sitzungen (Akupunktur) wieder, kochte auch mal etwas und ging jeden Tag spazieren - ein kleiner Fortschritt, wäre vielleicht auch ohne meine Behandlung so gewesen, aber gefreut hat es mich schon!
 
 

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