Nun muss auch ich als Heilpraktikerin, aus irgendeinem merkwürdigen Drang heraus, aus meinem Praxisalltag berichten. Wir HPs erheben Anamnesen, können gewisse Untersuchungen durchführen, manche Pendeln und legen Karten - und die Patienten erwarten eine Zirkusvorstellung. Bei mir gibt es eher wenig Absonderliches, auch ich mag Studien und Belege und Laborwerte und Spritzen. Frau W. wollte bei der Terminabsprache und beim Erstgespräch nicht verraten, weshalb sie mich konsultierte. Zitat: "Das sollen Sie ja rausfinden!" - nach einem unterdrückten Lachen und einfühlsahmen Fragen meinerseits, kam heraus, dass Frau W. "Rücken" hat. Weiteres Nachfragen (genauere Lokalisation der Schmerzen) brachte, von der 74jährigen Dame, die Aussage: "Eigentlich tut nicht der Rücken weh, mir schmerzt die rechte Arschbacke". ... und eigentlich hatte sie doch erwartet, dass ich das mit einem Blick auf ihre Iris feststelle. Letzendlich war sie dann doch von mir beeindruckt, die Diagnose Hüftarthrose hatte der Orthopäde auch gestellt - und dass sie etwas für ihre Leber tun sollte (sie ist Diabetikerin und leicht adipös) konnte ich ihr sogar ohne Irisdiagnose sagen..., der Kollege, bei dem sie vor 30 Jahren einmal war, brauchte dafür sogar ein Mikroskop! Manchmal hat es doch etwas von Zaubershow, was da in deutschen (nicht nur) Naturheilpraxen von statten geht!
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#4 Markus
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16.10.2009 17:06
#3 Geistmaria
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14.10.2008 13:51
#2 Amanda20
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14.10.2008 12:43
#1 skhor
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12.10.2008 11:00